Fahrzeugentwicklung Wie Dekra am Lausitzring Hochvoltbatterien testet

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 3 min Lesedauer

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Detaillierte Einblicke in das neue Batterie-Testcenter in Klettwitz sind eine wirkliche Ausnahme. Mit modernster Prüftechnik werden Stromspeicher dort allen denkbaren Belastungen unterzogen. Ein Vor-Ort-Bericht.

Auf dem sogenannten Shaker können Batterien oder Module Vibrationen und schlagartigen Belastungen ausgesetzt werden.(Bild:  Carhs)
Auf dem sogenannten Shaker können Batterien oder Module Vibrationen und schlagartigen Belastungen ausgesetzt werden.
(Bild: Carhs)

Wer sich in Gebrauchtwagenhandel und Werkstatt mit Elektroautos beschäftigt, für den ist der Batterie-Schnelltest von Dekra für gebrauchte E-Fahrzeuge zweifellos ein Begriff. Doch die Stuttgarter Prüforganisation bringt ihre Kompetenz in Sachen Hochvoltbatterie schon viel früher im Lebenszyklus eines Automobils zum Einsatz, nämlich in der Entwicklung und Typprüfung.

Mit dem neuen Batterie-Testcenter, das Dekra als Ergänzung seines Technologiezentrums am Lausitzring errichtet und am 15. September 2025 offiziell eingeweiht hat, wurden die Kapazitäten für Tests von Batterien unter unterschiedlichen Umwelt- und Belastungsbedingungen nun enorm erweitert. Im Rahmen der Fachkonferenz „Safe Battery Experience“, die am 8. und 9. Oktober auf dem Gelände des zu Dekra gehörenden Lausitzrings stattfand, hatte unser Schwestermagazin »kfz-betrieb« nun die Gelegenheit, die Testeinrichtungen zu besichtigen.