Batterietest Aviloo ergänzt den Flashtest um neue Funktionen

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 2 min Lesedauer

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Eine präzisere Angabe des Gesundheitszustands, ein Benchmarking mit vergleichbaren Batterien und die Angabe der realen Reichweite erhöhen die Transparenz beim Kauf eines gebrauchten E-Autos.

Die Angabe des SoH soll beim überarbeiteten Flashtest präziser sein als bislang.(Bild:  Aviloo)
Die Angabe des SoH soll beim überarbeiteten Flashtest präziser sein als bislang.
(Bild: Aviloo)

Käufer und Verkäufer von gebrauchten Elektroautos erhalten mit dem überarbeiteten Flashtest von Aviloo tiefere Einblicke in den Zustand der Hochvoltbatterie. Seit dem 23. Juni ist das Update aktiv, das laut Aviloo für Test-Lizenzinhaber, also überwiegend Autohändler, Flottenbetreiber, Leasingunternehmen und Auktionshäuser, automatisch verfügbar und kostenlos ist.

Folgende neuen Features hat das Unternehmen seinem Flashtest mitgegeben:

  • Präzisere SoH-Angabe: Eine bessere Datenlage und überarbeitete Algorithmen erhöhen laut Aviloo die Genauigkeit des festgestellten SoH (State of Health). Die Datenbank des Unternehmens wächst seit dem Start im Jahr 2019 exponentiell, was eine immer präzisere Analyse ermöglicht. Durch das Markieren sogenannter „Red Flags“, also auffälliger Messwerte, die auf einen Schaden hindeuten, können Kunden vor dem Kauf eines defekten Fahrzeuges gewarnt werden.
  • Benchmarking: Das Batterie-Zertifikat beinhaltet erstmals ein Benchmarking und gibt damit an, wie gut erhalten die analysierte Batterie gegenüber ähnlichen Fahrzeugen mit gleich großen Batterien, vergleichbarem Kilometerstand und ähnlichem Alter ist. Dank der umfangreichen Batterie-Datenbank können aus den Ergebnissen vieler Hunderttausend Batterie-Tests valide Vergleichsanalysen erstellt werden.
  • Heatmap: Die neue „Heatmap“-Darstellung blickt auf die Zellebene und interpretiert etwaige Anomalien. Mögliche Defekte und ihre Position werden grafisch dargestellt. Dieses „Zellspannungs-Diagramm“ lässt auf einen Blick erkennen, wie viele und welche Zellen betroffen sind und wie gravierend ein Schaden ist. Die intuitive Darstellung zeigt den Schwierigkeitsgrad der Anomalie und ist auch vom Nicht-Experten einfach zu erkennen.

Die „Heatmap“ auf dem neu gestalteten Zertifikat lässt erkennen, ob einzelne Zellen auffällige Messwerte zeigen.(Bild:  Aviloo)
Die „Heatmap“ auf dem neu gestalteten Zertifikat lässt erkennen, ob einzelne Zellen auffällige Messwerte zeigen.
(Bild: Aviloo)

  • Reichweitenangabe: Erstmals zeigt das Batterie-Zertifikat die real erzielbare Reichweite des getesteten Fahrzeugs. Angezeigt wird außerdem deren Vergleich zum WLTP-Wert sowie zur typischen Reichweite vergleichbarer Fahrzeuge aus der Aviloo-Datenbank.
  • Preview: Mit dieser Funktion gibt es nun eine Vorschau des Flashtests, in dem die wichtigsten Ergebnisse des Batteriezertifikats leicht verständlich grafisch dargestellt und so auf Verkaufsplattformen schnell und übersichtlich hochgeladen werden können.
  • Zertifikat „Aviloo Certified“: Das neue Siegel auf dem Zertifikat soll als Symbol für einen risikofreien EV-Gebrauchtwagenkauf stehen und Klarheit, Vertrauen und Sicherheit für alle Marktteilnehmer schaffen.

Aviloo-Geschäftsführer Marcus Berger fasst zusammen: „Mit unserem detaillierten Analyseverfahren erhalten Kunden ein genaues und unabhängiges Bild über den Gesundheitszustand ihres Fahrzeuges, was mit einem gewöhnlichen Auslesen des SoHs auf diese Art nicht möglich wäre. Denn nur Aviloo berechnet den SoH selbst und unabhängig und liest eben nicht nur einen Wert aus dem Fahrzeug aus. Eine internationale Studie aus 2024 zeigt, dass der Einsatz unabhängiger, anerkannter Batterie-Zertifikate zu einer Gewinnmaximierung für Händler von 550 bis 1.100 Euro führt. Endkunden fassen größeres Vertrauen in Verkäufer, die ein Aviloo-Zertifikat anbieten, und durch die gegebene Sicherheit und Transparenz ist ein größerer Prozentsatz der Endkunden zum Kauf eines gebrauchten E-Autos bereit.“

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