Volvo-Rückruf Bremsenausfall bei Bergabfahrten möglich

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Diverse vollelektrische und Plug-in-Modelle benötigen ein Softwareupdate, das bei einem Teil der betroffenen Autos „over the air“ übermittelt werden kann oder sogar schon aufgespielt wurde.

In verschiedenen Volvo-Modellen mit Elektro-Antrieb können die Bremsen ausfallen. Ein Over-the-Air-Update soll Abhilfe schaffen.(Bild:  Volvo)
In verschiedenen Volvo-Modellen mit Elektro-Antrieb können die Bremsen ausfallen. Ein Over-the-Air-Update soll Abhilfe schaffen.
(Bild: Volvo)

Ein neuer Volvo-Rückruf mit der internen Kennung „R10329“ gilt in Deutschland eigentlich für 9.600 Exemplare mit vollelektrischem (BEV) oder Plug-in-Antrieb (PHEV). Da der Fehler bei einem Teil auch „over the air“ (OTA) behoben werden kann, müssen nicht alle betroffenen Halter im Partnerbetrieb erscheinen. Auslöser der Maßnahme ist ein Problem in der Bremsensoftware, wie ein Sprecher von Volvo Car Germany auf Anfrage erklärte.

Fährt das Fahrzeug im „One Pedal Drive“-Modus (BEV) bzw. im „B“-Modus (PHEV) etwa 100 Sekunden bergab, ohne dass der Fahrer Bremse oder Gas betätigt, kann das Steuergerät den Bremsvorgang nicht korrekt einleiten. Im Extremfall kann ein Tritt auf das Bremspedal die Bremsfunktion vollständig deaktivieren. Konkret gilt dies für den S60, V60, S90, V90, XC60, XC90, XC40, EX40, EC40 und C40 aus unterschiedlichen Modelljahren zwischen 2020 und 2026.

Etwa die Hälfte der Autos hierzulande habe bereits die neue Software 3.6.4 OTA installiert, so der Sprecher. Damit sei der Fehler behoben. Wer hierfür noch in die Vertragswerkstatt kommen muss, soll laut seinen Aussagen nicht lange warten müssen, bis das Update installiert ist. Weltweit ist/war es nach unseren Informationen für über 76.000 Einheiten fällig.

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