Zusammenarbeit der Sachverständigenverbände Kamingespräche sollen helfen

Von Dipl.-Ing. (FH) Kfz-Technik Peter Diehl 2 min Lesedauer

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Vom gegenseitigen Ignorieren oder gar Anfeinden hin zu zielgerichteter Zusammenarbeit: Im Vorfeld der 89. Fachtagung des MAS trafen sich Vertreter von Kfz-Sachverständigenverbänden zum 1. Münchener Kamingespräch.

Das Präsidium des Kamingespräch-Gastgebers und bei der Richtlinienreihe VDI-MT 5900 federführenden MAS (sitzend von links): Vizepräsident Jürgen Wolf, Ehrenpräsident Prof. Dr.-Ing. Hans Bäumler, Präsident Peter Stolle und Schatzmeister Frank Oesterle. Stehend: Schriftführerin Melanie Kreutner und PR-Referent Marvin Lammert.(Bild:  Diehl – VCG)
Das Präsidium des Kamingespräch-Gastgebers und bei der Richtlinienreihe VDI-MT 5900 federführenden MAS (sitzend von links): Vizepräsident Jürgen Wolf, Ehrenpräsident Prof. Dr.-Ing. Hans Bäumler, Präsident Peter Stolle und Schatzmeister Frank Oesterle. Stehend: Schriftführerin Melanie Kreutner und PR-Referent Marvin Lammert.
(Bild: Diehl – VCG)

München, Hotel Eden Wolff, am 26. März: Auf Einladung des Münchner Arbeitskreises für Straßenfahrzeuge (MAS) kommen Vorstände und Geschäftsführer von Kfz-Sachverständigenverbänden zum 1. Münchener Kamingespräch zusammen. Der Name des Treffens suggeriert bereits, dass es nicht bei diesem einmaligen Ereignis bleiben wird. „Die Münchener Kamingespräche sollen in regelmäßigen Abständen wiederholt werden“, erklärt MAS-Präsident Peter Stolle.

Konkret trafen sich Vertreter des MAS mit diesen weiteren Kfz-Sachverständigenverbänden:

  • Bundesverband der freiberuflichen und unabhängigen Sachverständigen für das Kraftfahrzeugwesen (BVSK)
  • Bundesverband öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger (BVS)
  • Europäische Vereinigung für Unfallforschung und Unfallanalyse (EVU)
  • Verband deutscher Gerichtssachverständiger (VDGS)
  • Zertifizierte und anerkannte hauptberufliche Kfz-Sachverständige (ZAK) einschließlich Zertifizierungsstelle (ZAK-Zert)

Als Katalysator der Entwicklung hin zu verstärkter Zusammenarbeit der Verbände fungiert die Richtlinienreihe VDI-MT 5900, deren ursprüngliche Arbeitsgruppe, bestehend aus Sachverständigen von MAS und ZAK, vor zehn Jahren im gleichen Hotel erstmals tagte.

„Die Kollegen der beteiligten Kfz-Sachverständigenverbände haben sich in diesen Jahren der Zusammenarbeit kennengelernt und zueinander Vertrauen gefasst“, weiß der MAS-Präsident aus eigener Erfahrung. „Nun kommt es darauf an, in gleicher Richtung weiterzuarbeiten, denn noch gibt es weder ein Gesetz noch ein höchstrichterliches Urteil, welches die Richtlinienreihe VDI-MT 5900 zur Grundlage der Sachverständigentätigkeit erhebt. Deshalb und weil es noch weitere Themen der Zusammenarbeit gibt, haben wir andere Sachverständigenverbände zu regelmäßigen Gesprächen eingeladen und diese Münchener Kamingespräche genannt. Das bedeutet nicht, dass die Gespräche stets in München stattfinden müssen.“ Womöglich trifft man sich zum 2. Münchener Kamingespräch bereits im Rahmen des 39. Kfz-Sachverständigentags des BVSK Mitte Mai in Potsdam.

Auf längere Sicht sollen auch Sachverständige anderer Fachgebiete in diese Gespräche einbezogen werden. „Kraftfahrzeuge und Bauen sind die beiden Fachgebiete, in denen sich die meisten Scharlatane tummeln“, ergänzt MAS-Vizepräsident Jürgen Wolf.

Anlass des 1. Münchener Kamingesprächs war die 89. Fachtagung des MAS, die vom 28. bis zum 30. März stattfand.

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