Spezialfahrzeuge Multicar entert die 7,5-Tonnen-Klasse

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 1 min Lesedauer

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Mit dem Modell M41 präsentiert der Hersteller von Kommunal- und Sonderfahrzeugen sein bislang größtes Modell. Trotz bis zu 4,25 Tonnen Zuladung behält es die kompakten Abmessungen und die hohe Wendigkeit bei.

Multicar ist die letzte noch produzierende DDR-Fahrzeugmarke und gehört heute zum Unternehmen Hako.(Bild:  Hako)
Multicar ist die letzte noch produzierende DDR-Fahrzeugmarke und gehört heute zum Unternehmen Hako.
(Bild: Hako)

Laut einer Pressemitteilung des Unternehmens handelt es sich um den „größten Multicar aller Zeiten“: Der neue M41 von Hako soll trotz 7,49 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht weiterhin kompakt, wendig und flexibel einsetzbar sein wie die kleineren Modelle des Thüringer Herstellers. Die Nutzlast beträgt bis zu 4,25 Tonnen.

Angetrieben wird der neue Multicar von einem Vierzylinder-Dieselmotor mit 129 kW/175 PS Leistung. Der permanente Allradantrieb und die optionale Allradlenkung erhöhen die Traktion sowie die Manövrier- und Rangierfähigkeit auch in anspruchsvollem Gelände. Die Steigfähigkeit bei voller Beladung beträgt etwa 45 Prozent, bei Leergewicht sogar 100 Prozent. Die serienmäßige Hill-Hold-Funktion hält das Fahrzeug beim Anhalten im Gefälle in Position, bis die elektrische Feststellbremse sich automatisch anzieht. Dies schließt ein ungewolltes Zurückrollen aus und erleichtert ebenfalls das Anfahren

Das leistungsverzweigte Getriebe des Multicar M41 vereinigt die Vorteile eines hydrostatischen Antriebs bei niedrigen Geschwindigkeiten im Arbeitsbetrieb mit den Wirkungsgraden des mechanischen Antriebs bei hohen Geschwindigkeiten. Davon verspricht sich der Hersteller einen verringerten Kraftstoffverbrauch trotz höheren Fahrzeuggewichts. Ob rein hydrostatischer Betrieb, Überlagerungsbereich oder rein mechanischer Betrieb: Der Fahrantrieb bleibt bis zur Höchstgeschwindigkeit von bis zu 90 km/h stufenlos und das Geräuschniveau gering für einen erhöhten Fahrkomfort. Auch bei niedrigen Motordrehzahlen kann die volle Anfahrzugkraft erreicht werden und die permanente Verbindung zwischen Antriebsmotor und Rädern ermöglicht Bergauf- und Bergabfahrten ohne Unterbrechung der Zugkraft, heißt es bei dem Unternehmen.

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