BMW-Rückruf Verstärkung der B-Säule droht zu splittern

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Weil eine Verstärkung der B-Säule für kurze Zeit aus einem zu spröden Material gefertigt wurde, müssen weltweit etwa 25.000 Exemplare des X1 und iX1 in die Vertragswerkstätten. Die Reparatur kann in einigen Fällen wohl länger dauern.

Ein Teil der im Herbst 2024 gefertigten Modelle BMW X1 und BMW iX1 muss in die Werkstätten.(Bild:  BMW)
Ein Teil der im Herbst 2024 gefertigten Modelle BMW X1 und BMW iX1 muss in die Werkstätten.
(Bild: BMW)

Die BMW AG hat einen Rückruf für 4.445 Exemplare der Modellreihe (i)X1 in Deutschland bestätigt. Betroffen seien Modelle aus dem Bauzeitraum 17. September bis 22. Oktober 2024, sagte ein Konzernsprecher auf Anfrage. „Eine Qualitätsprüfung hat gezeigt, dass bei den betroffenen Fahrzeugen möglicherweise ein Verstärkungsblech an der Tür-Säule aus einem falschen Material gefertigt worden ist“, begründete er die Maßnahme.

Im Falle eines Seitenaufpralls könne dies zu einem veränderten Crashverhalten führen, wodurch unter Umständen ein erhöhtes Verletzungsrisiko für die Insassen bestehe. Es liegen laut BMW aber derzeit aber keine Unfälle im Zusammenhang mit dem Defekt vor. Laut den Informationen aus den USA geht der Hersteller davon aus, dass fünf Prozent der zurückgerufenen SUV den Fehler aufweisen – im schlimmsten Fall auf beiden Seiten.

In der Vertragswerkstatt benötigen die Mitarbeiter etwa 90 Minuten, um den Zustand der B-Säulen festzustellen. „Wenn sich diese in einwandfreiem Zustand befinden, ist die Maßnahme damit abgeschlossen“, so der Sprecher. Ansonsten werde dem Kunden aufgezeigt, welche Möglichkeiten es in diesem speziellen Fall gebe. Konkret bedeutet das wohl, dass das Fahrzeug an einen anderen Ort verbracht werden muss, um dort die Verstärkungsbleche zu ersetzen.

„Sollten weitere Maßnahmen nötig sein, stellen wir dem Kunden ein Ersatzfahrzeug bereit“, kündigte der Sprecher an. Aufgrund der unterschiedlichen Abhilfemaßnahmen gibt es mehrere Aktionscodes zu dem Problem. Sie lauten „0041340200“, „0041350200“ und „0041390200“. Weltweit umfasst der Rückruf laut Kraftfahrt-Bundesamt etwas über 25.000 Einheiten.

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