Schadenmanagement „Ein auf Deeskalation ausgerichtetes Pilotprojekt“

Von Christian Otto 7 min Lesedauer

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Auf der Automechanika bestätigten der ZKF und die HUK-Coburg ein gemeinsames Projekt zur schnelleren Schadenabwicklung, das sich schon zum ZKF-Branchentreff angedeutet hatte. ZKF-Präsident Arndt Hürter und ZKF-Hauptgeschäftsführer Thomas Aukamm erklären im Gespräch die Hintergründe für den Ansatz und Vorteile für die Werkstätten; gleichzeitig betonen sie die weiterhin bestehenden Rechte der Geschädigten.

ZKF-Präsident Arndt Hürter steht zusammen mit Thomas Aukamm zum Pilotprojekt Rede und Antwort.(Bild:  ZKF)
ZKF-Präsident Arndt Hürter steht zusammen mit Thomas Aukamm zum Pilotprojekt Rede und Antwort.
(Bild: ZKF)

Was besagt die viel diskutierte Vereinbarung mit der HUK im Kern?

Thomas Aukamm: Es handelt sich dabei weniger um eine Vereinbarung oder einen Vertrag als vielmehr um eine alternative Handlungsoption für die Werkstatt zur Schadenabwicklung mit der HUK-Coburg bei Reparaturschäden bis zur Höhe von 3.000 Euro. Die schriftliche Zusammenfassung dieser Leitlinien trägt den Titel „Kodex zur Abwicklung von Unfallschäden zwischen Versicherer und Werkstatt“. Dabei ist es uns wichtig, eine vereinfachte Abwicklung anzubieten, die ohne jegliche Verpflichtung für den Geschädigten oder die Werkstatt besteht und Rahmenbedingungen bietet. So wird schon in der Präambel betont, dass die Leitlinien einer fairen, transparenten und zügigen Abwicklung von Unfallschäden zwischen Versicherer und Werkstatt dienen. Ziel ist dabei eine zeitnahe, fach- und sachgerechte Reparatur im Interesse der Geschädigten bei größtmöglicher Vermeidung von Zusatzkosten. Die Präambel erklärt auch, dass die Versicherer und die Werkstatt auf Augenhöhe, respektvoll und lösungsorientiert sowie konfliktvermeidend zusammenarbeiten.