Automechanika 2026 Leitmesse öffnet mit Rekordbeteiligung

Von Doris S. Pfaff 2 min Lesedauer

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Die Automechanika in Frankfurt ist eröffnet: Bis Samstag bietet die größte Branchenmesse des Kfz-Gewerbes in zwölf Hallen neue Technologien und Produkte für den Aftermarkt.

Messechef Detlef Braun gab am Dienstag den offiziellen Startschuss zur Automechanika 2026.(Bild:  Messe Frankfurt)
Messechef Detlef Braun gab am Dienstag den offiziellen Startschuss zur Automechanika 2026.
(Bild: Messe Frankfurt)

Die Automechanika 2026 geht los. Bis zum 12. September präsentiert die internationale Leitmesse für den Automotive Aftermarket in Frankfurt am Main fünf Tage lang Innovationen, Trends und Technologien der Branche. Nach Angaben der Veranstalter ist die Messe mit rund 4.500 Ausstellern aus 80 Ländern ausgebucht – ein Plus von rund 5 Prozent gegenüber 2024. Die Aussteller belegen zwölf Hallen sowie das Freigelände auf insgesamt rund 330.000 Quadratmetern.

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„Die Erfolgsgeschichte der Automechanika Frankfurt geht weiter: Trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen können wir ein Ausstellerplus von rund fünf Prozent verzeichnen. Rund 4.400 Aussteller aus über 80 Ländern präsentieren ihre Innovationen und Lösungen auf dem ausgebuchten Messegelände mit rund 300.000 Quadratmetern. In Zeiten anhaltender geopolitischer Krisen gelingt es uns, mit einer Automechanika Resilienz und Marktpräsenz zu stärken“, erklärte Messe-Frankfurt-Geschäftsführer Detlef Braun im Vorfeld. Automechanika-Direktor Olaf Mußhoff verwies zudem auf eine seit 2025 bestehende Kooperation mit dem Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK), mit der die Präsenz von Fahrzeugherstellern auf der Messe langfristig wieder gestärkt werden soll.

Zwölf Hallen mit vielfältigen Angeboten für den Aftermarket

Neben dem klassischen Ausstellungsgeschäft mit Ersatzteilen, Werkzeugen und Werkstattausstattung – schwerpunktmäßig in den Hallen 8 und 9 – setzt die Automechanika 2026 verstärkt auf Erlebnisformate. Mußhoff erläuterte, die Messe solle noch stärker erlebbar werden: Der fachliche Austausch bleibe zwar der Kern, doch wolle man Innovationen zunehmend auch zum Anfassen und Ausprobieren bieten.

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) und der Bundesinnungsverband des Kfz-Handwerks (BIV-Kfz), vormals ZVK, treten auf der diesjährigen Automechanika erneut gemeinsam auf – auf rund 700 Quadratmetern in Halle 9 – unter dem Motto „Werkstatt heute und morgen“ beziehungsweise „Zwei Verbände. Ein Ziel.“ An acht Themenstationen zeigen die Verbände unter anderem Klimaservice, den SERMI-Datenzugang, ADAS-Kalibrierung, den Batteriezustand von E-Fahrzeugen sowie ein neues Karosserie-Reparatursystem.

Ergänzend betreiben beide Verbände zusammen mit dem Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugbautechnik (ZKF) und der Bundesfachgruppe Fahrzeuglackierer (BFL) einen Ausbildungsstand in der Galeria; erwartet werden über 4.000 Schüler. Auf dem Freigelände ist zudem das Nachwuchsprojekt „Bus-2-Kfz“ des Landesverbands Niedersachsen-Bremen vertreten.

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