Caravan Reparaturmarkt Wachsender Markt für Spezialisten

Von Konrad Wenz 4 min Lesedauer

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Aufwendige Unfallreparaturen überfordern häufig die Kapazitäten der Caravanhändler. Für spezialisierte K&L-Betriebe ergeben sich daraus interessante Geschäftschancen. Der „Boxenstopp Caravan“ auf der Automechanika sprach über Potenziale und Herausforderungen.

Welche Chancen bietet der Caravanmarkt? Darüber sprach »F+K«-Chefredakteur Christian Otto (l.) mit (v. l.) Axel Krüger (DAT), Nicole Meixner vom Caravaning Gutachter Fachverband (CGF), Alexander Ochs (Dekra), Ariane Finzel vom Deutschen Caravaning Handels-Verband (DCHV), Tim Rüttgers vom Caravaning Industrie Verband (CIVD), Kim Lepper (Mirka), Dierk Conrad vom Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) und Harald Weckmann (Axalta).(Bild:  Michael Schäfer Axalta)
Welche Chancen bietet der Caravanmarkt? Darüber sprach »F+K«-Chefredakteur Christian Otto (l.) mit (v. l.) Axel Krüger (DAT), Nicole Meixner vom Caravaning Gutachter Fachverband (CGF), Alexander Ochs (Dekra), Ariane Finzel vom Deutschen Caravaning Handels-Verband (DCHV), Tim Rüttgers vom Caravaning Industrie Verband (CIVD), Kim Lepper (Mirka), Dierk Conrad vom Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) und Harald Weckmann (Axalta).
(Bild: Michael Schäfer Axalta)

Mit dem in den vergangenen Jahren gewachsenen Reisemobilbestand steigt der Bedarf an fachgerechten Unfallreparaturen. „Werkstätten des Caravan- und Reisemobilhandels stoßen insbesondere bei größeren Unfallinstandsetzungen an ihre Grenzen“, sagte Ariane Finzel, Geschäftsführerin des Deutschen Caravaning Handels Verbands (DCHV), während eines Expertentalks zum Thema Caravan-Reparaturen auf der diesjährigen Automechanika. An diesem Punkt können spezialisierte K&L-Betriebe ansetzen. Der Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) hat hierfür ein eigenes Fachbetriebszeichen entwickelt – rund 150 zertifizierte Caravan-Fachbetriebe gibt es in Deutschland bereits. Im Rahmen der ZKF-Initiative entstand in den vergangenen Jahren ein eigener Ausbildungsberuf sowie der Schulterschluss mit im Freitzeitmobilbereich etablierten Verbänden, Datenlieferanten und Werkstattausrüstern.

Chancen für Reparaturbetriebe

Und dies ist auch notwendig, denn die Instandsetzung von Freizeitfahrzeugen erfordert besondere Kenntnisse, geeignete räumliche Voraussetzungen und eine enge Zusammenarbeit mit Handel, Herstellern und Sachverständigen. Welche Chancen sich daraus für das Handwerk ergeben und welche Herausforderungen die Branche noch lösen muss, diskutierten in Frankfurt Dierk Conrad vom Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF), Nicole Meixner vom Caravaning Gutachter Fachverband (CGF), Tim Rüttgers vom Caravaning Industrie Verband (CIVD) und Ariane Finzel vom Deutschen Caravaning Handels-Verband (DCHV). An der von Christian Otto, Chefredakteur des Fachmagazins »Fahrzeug+Karosserie«, moderierten Gesprächsrunde beteiligten sich außerdem Axel Krüger (DAT), Alexander Ochs (Dekra), Harald Weckmann (Axalta) und Kim Lepper (Mirka).