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Weitere Kostentreiber
Als weitere Kostentreiber hat der Verband die Provisions- und Ersatzfahrzeugkosten erkannt. Die Kosten der Warenabgabe haben sich in den letzten Jahren durch höhere Provisionen und Vermittlungszahlen mehr als verdoppelt und wirken sich auch negativ auf die unternehmerisch wichtigen Ersatzteilmargen aus.
Auch die Fuhrparks mussten im Laufe der Jahre angepasst werden. Wurden vor einigen Jahren noch Aufträge teilweise ohne Ersatzfahrzeug durchgeführt, kommt das in der heutigen Zeit nur noch selten vor. „Die Fuhrparks in den Betrieben wurden entsprechend der veränderten Situation und auch auf gestiegene Kundenansprüche angepasst, um den Kunden zufriedenzustellen, was sich letztendlich auch auf die Zufriedenheit mit dem Steuerer bzw. direkt auf die Versicherung auswirkt“, ergänzt Pinto.
Des Weiteren sei eine deutliche Steigerung der Kosten zur Auftragsbearbeitung erkennbar. Die unterschiedlichen Portale erfordern immer umfangreichere Systeme und treiben die Kosten für Software, Portal- und Datennutzung in die Höhe. Gefolgt von immer mehr administrativen Aufwand, diese zu bedienen und die unterschiedlichsten Wünsche der Marktteilnehmer zu berücksichtigen.
„Im Ergebnis lässt sich das wie folgt beschreiben: Ein Großteil der Betriebe verdient mit der Arbeitsleistung kein Geld mehr. Nicht einmal 20Prozent der Betriebe in der Schadensteuerung schaffen es, durch Ihre Arbeitsleistung die betrieblichen Aufwendungen zu decken und haben eine Betriebsleistungseffizienz von unter 100 Prozent.

Hier zeichnet sich ein Trend ab, dass durch eine steigende Nachfrage nach Arbeitsstunden die Betriebe immer häufiger ihre Kapazitäten fokussieren und rentableren Auftraggebern zur Verfügung stellen. Durch bessere Konditionen und die Akzeptanz vollständiger Kalkulationen schaffen es diese Betriebe oft, ihre betrieblichen Aufwendungen durch ihre Arbeitsleistung zu decken.
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