Werkstattorganisation
Digitales Drehkreuz Reparaturannahme
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Das beschädigte Fahrzeug am Sonntagabend abgeben und nach der Reparatur am Samstag wieder abholen: Mit einer digitalen Annahmestelle entkoppelt die Hob-Gruppe in Hanau den Kundenprozess von den Öffnungszeiten. Geschäftsführer Reinhard Beyer erklärt, warum davon auch die Werkstattorganisation profitiert.
Zunächst war es eine Idee: Die Fahrzeugannahme und -abholung zeitlich von Kunde und Werkstatt zu entkoppeln. In der Regel muss der Kunde sein Fahrzeug während der Öffnungszeiten zur Werkstatt fahren, den Schaden beziehungsweise den Auftrag mit dem Serviceberater besprechen, Formulare unterschreiben und den Schlüssel übergeben. Bei der Abholung wiederholt sich dieser Prozess. Die Hob-Repair-Group geht an ihrem neuen Standort in Hanau einen anderen Weg. Seit Mai können Kunden dort ihr Fahrzeug rund um die Uhr abgeben und wieder abholen. Die Annahmestelle kommt dabei im Idealfall vollständig ohne Personal vor Ort aus.
Der Kunde erledigt die einzelnen Schritte dann, wenn es in seinen Tagesablauf passt. Der Betrieb wiederum kann Kalkulation, Terminierung und Auftragsvorbereitung bearbeiten, wenn dafür Kapazitäten vorhanden sind. „Der Kunde macht seine digitale Schadenaufnahme, seinen Self-Service-Check-in, wann er Zeit hat. Und wir machen unseren Prozess, wann wir Zeit haben“, beschreibt Geschäftsführer Reinhard Beyer den Grundgedanken.
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