Ausschuss Karosserie- und Fahrzeugbau Batterieelektrische Antriebe sind die Zukunft

Redakteur: Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz

Der ZKF-Ausschuss Nutzfahrzeuge beschäftigte sich in seiner virtuellen Sitzung vornehmlich mit Elektroantrieben und was sie für Betriebe bedeuten.

Kompakt und wendig – diese Attribute bringt der Minitransporter von Tropos mit. Dabei erreicht er eine Zuladung von bis zu 700 Kilogramm.
Kompakt und wendig – diese Attribute bringt der Minitransporter von Tropos mit. Dabei erreicht er eine Zuladung von bis zu 700 Kilogramm.
(Bild: Tropos|Screenshot ZKF-Ausschusssitzung)

Der Vorsitzende des Ausschusses Nutzfahrzeuge, Claus Evels, und der ZKF-Geschäftsführer Nutzfahrzeuge, Dierk Conrad, begrüßten die Ausschussmitglieder und die Gäste Mitte April zur virtuellen Ausschusssitzung. Im Fokus der Veranstaltung standen elektrisch betriebene Nutzfahrzeuge und welche Auswirkungen das auf die Betriebe hat. So berichtete Andreas Pfeffer, Mitbegründer der „I see electric Truck (Busses)“ GmbH, dass Nachhaltigkeitsthemen immer mehr unseren Alltag bestimmen würden. Das hessische Start-up-Unternehmen elektrifiziert Nutzfahrzeuge verschiedener Fahrzeughersteller.

Pfeffer erläuterte in seinem Vortrag, wo es mit der Elektrifizierung hingeht und ging insbesondere auf das Nachrüsten von Elektroantrieben in Nutzfahrzeugen ein. Dabei präferierte er den batterieelektrischen Antrieb, der gegenüber dem Verbrennermotor eine deutlich bessere Energiebilanz aufweist. Auch in der Wasserstofftechnologie sieht Pfeffer keine wirkliche Alternative zur Batterie. Der batterieelektrische Antrieb sei sowohl in der Herstellung als auch in der anschließenden Versorgung sehr viel einfacher zu handeln. Damit könnte man die Elektrizität deutlich schneller in Transporter, Wohnmobile, Busse und Krankenwagen bringen. Mit diesem Thema müsste sich der gesamte Markt auseinandersetzen. Auch seitens der Regierung würde derzeit durch die staatliche Förderung der E-Mobilität aktiv in den Markt eingegriffen.