Citroën Die Ente wird 70

Redakteur: Marion Fuchs

Der 2CV des französischen Autobauers feierte seinen 70. Geburtstag im Rahmen des Internationalen Deutschland-Treffens.

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Einfache Technik und geringe Unterhaltskosten zeichnen den 2CV aus.
Einfache Technik und geringe Unterhaltskosten zeichnen den 2CV aus.
(Bild: Citroen)

Im Oktober 1948 erstmals auf dem Pariser Automobilsalon präsentiert, verblüffte die Ente mit ungewöhnlichem Aussehen, raffinierter Konstruktion sowie Wirtschaftlichkeit und Vielseitigkeit. Den idealen Rahmen für eine Geburtstagsfeier zum 70. bot das 8. Internationale Deutschland-2CV-Treffen auf der Trabrennbahn in Dinslaken Anfang August.

Bereits Mitte der 1930er Jahre begann Citroën das Projekt eines preiswerten Volksautos, dem künftigen Citroën 2CV. Ein radikal minimalistischer Kleinwagen sollte entwickelt werden.

Am 7. Oktober 1948 wurde der Citroën 2CV, ein im Vergleich zum TPV komplett überarbeitetes Modell, schließlich auf dem Pariser Salon präsentiert. Beim Anblick der 2CV-Karosserie bezeichnete ein niederländischer Journalist das neue Modell als „hässliches Entlein“ und begründete mit dieser Aussage den insbesondere im deutschsprachigen Raum üblichen Spitznamen und den Kult des Citroën 2CV.

Der viertürige Stahlaufbau des Citroën 2CV war nicht selbsttragend konstruiert und wie die meisten Anbauteile mit dem Fahrgestell, einem Kastenrahmen, verschraubt. Statt eines festen Fahrzeugdachs aus Stahl war das Fahrzeug mit einem aufrollbaren Verdeck aus Vinyl ausgestattet. Die Einfachheit der gesamten Karosserie ermöglichte eine kostengünstige Produktion des beliebten Kleinwagens.

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