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Itools Frei durchatmen mit neuartiger Staubschutzmaske

Autor: Ottmar Holz

Beim Abschleifen, Entrosten oder Schutzwachssprühen schützen sich viele Mitarbeiter mit Einweg-Staubschutzmasken. Deren Tragekomfort war bisher allerdings recht bescheiden.

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Die AIR+ von iTools ist die erste Einwegmaske mit Ventilator.
Die AIR+ von iTools ist die erste Einwegmaske mit Ventilator.
(Bild: iTools)

Der dänische Spezialist für Bauhilfsmittel und Spezialwerkzeuge Itools bietet ab sofort in Deutschland eine neuartige Staubschutzmaske über seine angeschlossenen Händler an. Die in Singapur entwickelte „AIR+ Smart-Maske“ ist die weltweit erste Einwegmaske, die durch einen akkubetriebenen Mikro-Ventilator die Ansammlung von Feuchtigkeit und CO2 im Maskeninnern verhindern soll. Er senkt den Feuchtewert laut Herstellerangaben um 40 Prozent und bläst ausgeatmetes CO2 aus der Maske. Dadurch soll die Maske die typischen Symptome beim Tragen von Einwegmasken wie Kopfschmerzen, Schwindel und ein allgemeines Unwohlsein komplett vermeiden.

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Herkömmliche Einwegmasken führen bei längerem Tragen zum Wärmestau und Schwitzen. Das macht sich besonders bei Brillenträgern bemerkbar, deren Gläser bei jedem Ausatmen mehr oder weniger stark beschlagen. Der „AIR+ Active Mikro-Ventilator“ senkt nach Herstellerangaben die durchschnittliche Innentemperatur in der AIR+ Maske um vier Grad Celsius gegenüber einer herkömmlichen Einwegmaske. Der Anwender kann die Maske an seine individuelle Gesichtsform anpassen und so den Tragekomfort weiter steigern.

Leicht und leise

Der Anwender befestigt den „AIR+ Active Mikro-Ventilator“ mit einem codierten Bayonettanschluss an der Einwegmaske. Der abwischbare Ventilator ist wasser- und staubdicht gemäß IP53. Er wiegt gerade mal 19 Gramm und gibt im Betrieb ein kaum hörbares Summen von sich. Mit einem kleinen Tastschalter kann ihn der Anwender jederzeit ein- oder ausschalten. Der Hersteller verspricht 300 Ladezyklen des integrierten Akkus.Eine Ladung reicht nach Herstellerangaben für vier Stunden Dauerbetrieb – und er ist über Micro-USB von jedem Smartphonelader in 1,5 Stunden wieder aufgeladen.

Mehr Gesundheitsschutz

„Hohe Luftfeuchtigkeit, feuchte Masken und schlechte Luft – das sind nervige Probleme, wenn man Schutzmasken und -brillen trägt. Dadurch ist das Tragen der Masken nicht nur unangenehm, sondern mitunter auch ein Sicherheitsproblem. Denn beschlagene Schutzbrillen bedeuten auch schlechtere Sicht. Das macht Präzisionsarbeit unmöglich, auch bei gefährlichen Arbeiten ist man auf klare Gläser angewiesen“, erklärt Dr. Rudolf Heimerl, Head of Sales und PPE Specialist bei iTools, „im schlimmsten Fall werden Maske und Brille abgesetzt und die Arbeiten finden ohne jeglichen Schutz statt.“

Die Firma Itools hat der Redaktion ein Testmuster zur Verfügung gestellt. Das lästige Beschlagen einer Sehhilfe wird tatsächlich stark reduziert, und der Komfortgewinn für den Anwender durch die trocknere und kühlere Luft im Ventilatorbetrieb ist deutlich spürbar. Das Geräusch des Lüfters ist wahrnehmbar, aber nicht störend, das zusätzliche Gewicht fällt nicht auf. Die Redaktion konnte die angegebene Akkulaufzeit nachvollziehen, auch die Angabe der Ladezeit erwies sich als korrekt.Bei einem absehbaren Dauereinsatz über acht Stunden sollte sich der Anwender daher die Anschaffung eines zweiten Ventilators überlegen.

Bezugsquellen

Die CE-zertifizierten Einwegmasken sind separat in 10er-Packungen in den Schutzstufen FFP2 und FFP3 erhältlich, den Miniventilator bietet iTools sowohl in einem Starterset für 60 Euro als auch einzeln zum Nachkauf an. Eine einzelne Maske kostet netto circa zwei Euro (FFP2) oder fünf Euro (FFP3), für den Ventilator verlangen die Onlineshops von beispielsweise Baywa oder Möwius etwa 40 Euro.

Das Bezugsquellennetz wird sukzessive weiter ausgebaut und ist unter www.airplus-europe.com/de/air-bestellen/ einzusehen.

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Über den Autor

 Ottmar Holz

Ottmar Holz

Redakteur Service und Technik