Schadenregulierung „Schadengutachten für BEVs gehören zum Tagesgeschäft“

Das Gespräch führten Dipl.-Ing. (FH) Kfz-Technik Peter Diehl und Christian Otto 5 min Lesedauer

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Über die Trends zu fiktiven Abrechnungen und zum Verzicht auf Sachverständige sowie über sogenannte Functions on Demand sprachen wir mit Bernd Grüninger, Bereichsleiter Gutachten und Mitglied der Geschäftsleitung der Dekra Automobil GmbH.

Bernd Grüninger(Bild:  Dekra /Thomas Kueppers)
Bernd Grüninger
(Bild: Dekra /Thomas Kueppers)

Redaktion: Derzeit nimmt der Anteil der fiktiven Abrechnungen unter den Schadenregulierungen rasant zu. Welchen Blickwinkel nimmt Dekra hierzu ein?

Bernd Grüninger: Grundsätzlich ist das, denke ich, der aktuellen wirtschaftlichen Situation geschuldet. Das Geld auf dem Konto ohne viele Umstände wird wertgeschätzt. Für uns als Sachverständigenorganisation macht es eigentlich keinen Unterschied, ob der Schaden, den wir begutachten, professionell beseitigt oder fiktiv abgerechnet wird. In aller Regel erfahren wir das auch nicht.