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AIRC Tagung des Weltverbandes der Karosseriebauer AIRC

| Redakteur: Susanne Held

Die Generalversammlung des Weltverbandes der Karosserie- und Fahrzeugbauer tagte Anfang Oktober in den Niederlanden. Die Entwicklung der Finanzen, eine einheitliche Eurogarant-Fachbetriebsregelung und die Erweiterung des Weltverbandes standen im Vordergrund.

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Die Delegierten der AIRC-Länder im Gebäude der FOCWA: Vordere Reihe 5. von links: AIRC-Präsident Hans-Peter Schneider, links daneben Klaus Weichtmann, rechts Peter Börner.
Die Delegierten der AIRC-Länder im Gebäude der FOCWA: Vordere Reihe 5. von links: AIRC-Präsident Hans-Peter Schneider, links daneben Klaus Weichtmann, rechts Peter Börner.
(Bild: AIRC )

In Woerden fand Anfang Oktober in den Niederlanden die Generalversammlung des Weltverbandes der Karosserie- und Fahrzeugbauer, der Association Internationale des Réparateurs en Carrosserie (AIRC) statt. Neben finanziellen Aspekten, der Aufnahme interessierter Länder in den Verband und einer einheitlichen Eurogarant-Fachbetriebsregelung standen auch personelle Veränderungen an.

An der Tagung unter Leitung des Schweizer Präsidenten Hans-Peter Schneider nahmen von deutscher Seite Präsident Peter Börner und Hauptgeschäftsführer Dr. Klaus Weichtmann vom deutschen Karosserieverband ZKF teil. Weichtmann, der zuletzt das Amt des Generalsekretärs des AIRC innehielt, wurde schließlich in den beruflichen Ruhestand verabschiedet, nachdem er 27 Jahre lang für den Verband tätig war. Er wurde als besonderer Verfechter des europäischen Gedankens hervorgehoben. Neu in den AIRC- Vorstand gewählt wurde Erik Papinski aus Österreich, weitere Nachwahlen sollen aber erst in der nächsten Generalversammlung stattfinden. Die Karosserie-Organisation FRM aus Island mit Herrn Jónas Pór Steinarsson wurde als neues AIRC Mitgliedsland aufgenommen.

Das wichtigste Ziel des Weltverbandes ist noch immer, den Wettbewerb zwischen den herstellereigenen und den freien Werkstätten sicherzustellen. Die Diskussion des Monopols der Automobilindustrie auf Karosserieteile soll außerdem weiter politisch vorangetrieben werden.

Entwicklungen und wirtschaftliche Gegebenheiten der einzelnen Länder werden überprüft und auf globale Ähnlichkeiten geachtet. So spielt beispielsweise die Schadenslenkung in fast allen europäischen Ländern eine dominierende Rolle. Bis zu 80% der Schäden werden vom Versicherer gelenkt. Deutschland, Österreich und die Schweiz sind hiervon noch deutlich weniger betroffen.

Die nächste AIRC-Generalversammlung findet am 26. April 2017 im hessischen Friedberg statt, wo sich der Sitz des ZKF befindet.

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