Vorstandszuwachs
„Wir müssen uns zusammen positionieren“
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Steven Didssun ist Präsident des Bundesverbands Fahrzeuglackierer (BFL) und nun auch Mitglied des ZKF-Vorstands. Im Gespräch erklärt er sein Engagement und seinen Blick auf moderne Verbandsarbeit.
Herr Didssun, Sie sind Betriebsinhaber, Karosseriebauer und gleichzeitig Präsident des BFL. Was waren die Gründe, sich auch für den erweiterten Vorstand des ZKF zu bewerben?
Ich pflege zum einen mit dem ZKF-Präsidenten Arndt Hürter eine sehr freundschaftliche Beziehung und sehe, was er im Verband leistet. Zum anderen sind die beiden Themen Karosserie und Lack nicht zu trennen. Die meisten Karosseriewerkstätten haben eine Lackiererei oder andersherum. Und die Themen und Probleme sind dieselben. Deshalb bin ich kein Freund davon, das so stringent zu trennen. Jeder Beruf hat seine Berechtigung und muss auch erhalten werden. Aber auch wenn die Berufsbilder – insbesondere durch eine jeweilige Meisterausbildung – klar abgrenzbar sind, ist es wichtig, dass wir die überschneidenden Interessen bündeln. Darüber haben Arndt Hürter und ich auch lang gesprochen. Und dann habe ich mich ganz offiziell beim ZKF für diesen Vorstandsposten beworben und wurde auch einstimmig dazu gewählt. Das Zeitkontingent ist nun vielleicht noch ein wenig knapper, aber das lässt sich gut kombinieren und mir liegt das persönlich am Herzen.
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