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Hagleitner/Würth Würth gibt Glessdox an Hagleitner ab

Redakteur: Marion Fuchs

Österreichs Hygieneschmiede hat den deutschen Spezialanbieter in Betriebshygiene, die Glessdox GmbH & Co. KG, übernommen. Die Versorgungssicherheit für Kunden wird garantiert, die Vertriebsmitarbeiter weiterbeschäftigt.

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Hans Georg Hagleitner sieht in Deutschland noch viel Potential für sein Unternehmen.
Hans Georg Hagleitner sieht in Deutschland noch viel Potential für sein Unternehmen.
(Bild: Hagleitner)

Zum 1. Januar 2019 hat Hagleitner die Glessdox GmbH & Co. KG (Untermünkheim) übernommen. Hagleitner versorgt fortan sämtliche Glessdox-Kunden und beschäftigt nach eigenen Angaben alle zehn Vertriebsmitarbeiter weiter. Als Marke besteht Glessdox aber nicht mehr, der Betrieb wurde zum Ende 2018 eingestellt.

In Deutschland gibt es sieben Hagleitner-Standorte. Firmeninhaber und Geschäftsführer Hans Georg Hagleitner „sieht in Deutschland dennoch viel Potenzial, die Nachfrage steigt kontinuierlich an“. In Italien ist das Unternehmen mit je einer Niederlassung in Mailand und Südtirol vertreten. Die Glessdox-Produkte werden auch dort weiterhin erhältlich sein.

Den zehn Innendienstmitarbeitern der Glessdox hat die Würth-Gruppe entsprechende Stellen in ihren Unternehmen angeboten. Nachdem der Bereich in dem Glessdox tätig war nach Firmenangaben allerdings nicht zum strategischen Kerngeschäft gehört, hat sich Würth entschlossen, die Aktivitäten an Hagleitner abzugeben. „Es ist uns wichtig, dass für unsere Kunden eine langfristige Versorgungssicherheit gewährleistet ist. Da Glessdox einen Großteil des Umsatzes mit Produkten von Hagleitner gemacht hat, wird diese Synergie nun stärker genutzt“, sagt dazu Mario Weiss, Geschäftsbereichsleiter bei der Würth-Gruppe.

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