Karosserieproduktion Großguss kommt auch bei europäischen OEM

Von Jürgen Klasing 5 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die Redaktion von »Fahrzeug + Karosserie« war auf mehreren Messen und Tagungen unterwegs, um den aktuellen Stand der Gießtechnik zu recherchieren. Das sogenannte Megacasting liegt im Trend – Karosserie-reparaturen bleiben aber möglich.

Die italienische Giesserei Linamar zeigt am Modell, wie Fahrwerksteile, Federbein­dome, Instrumententräger, HV-Batteriewanne und Hinterwagenbauteile zukünftig aussehen können.(Bild:  Klasing)
Die italienische Giesserei Linamar zeigt am Modell, wie Fahrwerksteile, Federbein­dome, Instrumententräger, HV-Batteriewanne und Hinterwagenbauteile zukünftig aussehen können.
(Bild: Klasing)

Es gleicht einer Fortsetzungsgeschichte, wenn man die zeitliche Entwicklung der Druckguss-Bauteile, insbesondere der sehr großen Teile, verfolgt. Die Fachmesse Euroguss in Nürnberg, die Fachtagung Gießen in Biberach und die Würzburger Karosserie- und Schadenstage zeigten den aktuellen Entwicklungsstand.

Euroguss 2026 Nürnberg

Die Fachmesse Euroguss fand Mitte Januar in Nürnberg statt. Hier präsentierten sich 722 Aussteller aus 37 Ländern, die den rund 15 000 Besuchern zeigten, welche Innovationen die Branche hervorbringt. Rundgang: Der Guss-Spezialist Grunewald ist als Zulieferer weltweit bei fast allen Automobilherstellern gelistet. Er ist auf Bauteile für Vorserienmodelle und Prototypen spezialisiert, wobei neben Federbeindomen auch Vorderachs- oder Längsträger hergestellt werden.