Betriebsübergabe 3. Generation am Start

Von Konrad Wenz

Dieter Weissenfels leitet sein Unternehmen schon in zweiter Generation. Nun steht ein weiterer Wechsel an: Er bereitet die Übergabe des Asbacher Betriebs an seine Tochter Annabell vor.

Das Asbacher Unternehmen Weissenfels ist gut aufgestellt und bereit für die dritte Generation.
Das Asbacher Unternehmen Weissenfels ist gut aufgestellt und bereit für die dritte Generation.
(Bild: Weissenfels )

Erst im Jahr 2001 zog das 1950 gegründete K&L-Unternehmen Weissenfels an den heutigen Standort im rheinland-pfälzischen Asbach. Dort reparieren die rund 60 Mitarbeiter auf 4.000 m2 wöchentlich etwa 80 Unfallschäden. Darüber hinaus kümmert sich der Betrieb um Lkw, Busse, Caravans, Motorräder, Flugzeuge, Maschinen und Industrieteile – im Prinzip wird alles lackiert, was sich lackieren lässt.

Gegründet hatte das Unternehmen Hans Weissenfels im Jahr 1950 im unweit von Asbach gelegenen Neustadt. 1984 kam sein Sohn Dieter in den Betrieb, der damals vier Mitarbeiter beschäftigte und hauptsächlich Pkw reparierte. Geplant war, dass Dieter das Unternehmen von seinem zu diesem Zeitpunkt sechzigjährigen Vater übernehmen sollte. Dieser Prozess dauerte rund fünf Jahre: 1989 wurde Dieter Weissenfels geschäftsführender Gesellschafter. In den nächsten Jahren baute er das Geschäft gemeinsam mit seiner Frau Andrea kontinuierlich aus und der Betrieb in Neustadt wurde deutlich zu klein. Dazu kam, dass sich die Qualität der Arbeit herumgesprochen hatte – auch bei Schadenlenkern. Weissenfels entschloss sich daher, in einen Neubau zu investieren.