BPW Auszeichnung für Elektroachse

Redakteur: Marion Fuchs

Für ihre elektrisch angetriebene Achse „eTransport“ hat die Wiehler Bergische Achsen KG den KEP-Innovationspreis erhalten.

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Josha Kneiber (l.), Business Development Innercity/Elektromobilität bei BPW, und Werner Bicker, Mitglied der Geschäftsleitung beim ETM Verlag, bei der Preisübergabe
Josha Kneiber (l.), Business Development Innercity/Elektromobilität bei BPW, und Werner Bicker, Mitglied der Geschäftsleitung beim ETM Verlag, bei der Preisübergabe
(Bild: Thomas Küppers)

Der Branchentreff für die Kurier-, Express- und Postdienste "KEP-Tage" wird jährlich von der EuroTransportMedia Verlags- und Veranstaltungs-GmbH (ETM) ausgerichtet.

Das speziell für Verteilerfahrzeuge entwickelte Antriebskonzept der BPW Bergische Achsen KG überzeugte dort die Experten-Jury, die dem Achsenbauer dafür den KEP-Innovationspreis zusprach. Die Preisverleihung fand am 25. April 2017 während der Veranstaltung auf dem Landgut Stober statt.

Bereits am 5. April wurde eTransport mit dem Green Truck Innovation Award ausgezeichnet. Daneben ist die elektrische Achse von BPW auch für den GreenTec Award 2017 nominiert, der am 12. Mai in Berlin verliehen werden soll.

"Die Diskussion um Emissionen in Innenstädten ist eine Herausforderung für Logistikunternehmen. Sie müssen sich auf Verbote für Dieselfahrzeuge und sogar Verbrennungsmotoren generell einstellen", so Markus Schell, persönlich haftender geschäftsführender Gesellschafter von BPW, zur Zukunft der Inner-City-Logistik.

Aus diesem Grund hat die BPW Gruppe ein Antriebskonzept entwickelt, das Zero-Emission-Logistics ermöglicht. Das Konstruktionsprinzip ermöglicht eine schnelle Umrüstung. Durch den komplett in die Achse integrierten Antrieb, kann der Einbauraum vor und zwischen den Achsen für die crashgeschützte und platzsparende Unterbringung der Batteriepacks genutzt werden. Weil nicht nur Verbrenner und Abgasreinigung, sondern auch Differenzial und Kardanwelle entfernt werden, ist die Lösung außerdem gewichtsoptimiert. Der Einbau erfordert keine konstruktiven Änderungen an Karosserie und Fahrwerk. Mittelfristig ist, laut Firmenangaben, auch die Serienausstattung von Nutzfahrzeugen geplant.

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