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Karosseriebauer-Innung Köln Claudia Weiler folgt auf Norbert Werner

| Autor / Redakteur: Holger Zietz / Christoph Baeuchle

Die Karosseriebauer-Innung Köln wird weiblich, zumindest was die Geschäftsführung angeht. ZDK-Referentin Claudia Weiler tritt die Nachfolge von Norbert Werner an.

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Wechsel in der Geschäftsführung der Kfz-Innung Köln: Claudia Weiler übernimmt die Aufgabe von Norbert Werner.
Wechsel in der Geschäftsführung der Kfz-Innung Köln: Claudia Weiler übernimmt die Aufgabe von Norbert Werner.
(Bild: der.presseheinz)

Zum ersten Mal in der 93-jährigen Geschichte der Kölner Karosseriebauer Innung wird eine Frau die Geschäfte führen: Claudia Weiler ist in der Mitgliederversammlung mit rund 140 Teilnehmern als Nachfolgerin von Norbert Werner zur Geschäftsführerin der Kölner Karosseriebauer- und auch der Kfz-Innung gewählt worden. Beide Innungen haben seit 1996 eine erfolgreiche Bürogemeinschaft. Die 49-jährige Diplom-Volkswirtin tritt Anfang Juli 2019 ihre neue Stelle an. Norbert Werner geht im Dezember 2019 nach 26 Jahren erfolgreicher Arbeit mit der Kfz-Innung Köln und nach über 40 Jahren mit der Karosseriebauer-Innung Köln in den Ruhestand.

Das Interesse an der Stelle war groß: 126 Bewerbungen seien eingegangen und die Vorstände beider Innungen hätten dann in gemeinsamen Gesprächen die Endauswahl aus einer Bewerberin und vier Bewerbern getroffen. Einstimmig hätten sich beide Vorstände für Claudia Weiler ausgesprochen, nicht allein wegen ihrer tiefen Kenntnisse der Branche und der Verbändelandschaft in Deutschland.

Obermeister der Karosseriebauer-Innung, Siegfried Busse und auch der Kfz-Obermeister Rolf Mauss sind überzeugt, die richtige Wahl getroffen zu haben: „Schließlich stehen in der Geschäftsstelle große Schuhe, die Norbert Werner sehr erfolgreich getragen hat. Da muss frau reinpassen.“

Claudia Weiler kommt vom Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK), bei dem sie nach zwölf Jahren als Referentin in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit eine neue berufliche Herausforderung gesucht habe. An der neuen Aufgabe als Geschäftsführerin einer so bedeutenden Innung wie der Kölner reize sie vor allem an der Basis der Branche der direkte Kontakt zu den Mitgliedsunternehmen, äußerte sie sich. In einer aktuell turbulenten Phase für die Unternehmen der Branche seien die Innungen besonders gefordert. Als Stichworte nannte sie neben den Aus- und Weiterbildung vor allem auch die brancheninternen Herausforderungen wie die Einführung des Qualitätssicherungssystems.

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