BASF Coatings-Nachfolge Surventis startet als eigenständiges Unternehmen

Von Christian Otto 2 min Lesedauer

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Aus BASF Coatings ist heute Surventis geworden. Das Unternehmen, das mehrheitlich zu Carlyle gehört, setzt weiterhin auf etablierte Marken wie Glasurit, will mit der Eigenständigkeit aber schneller, agiler und fokussierter agieren.

Surventis heißt das Nachfolgeunternehmen von BASF Coatings(Bild:  BASF)
Surventis heißt das Nachfolgeunternehmen von BASF Coatings
(Bild: BASF)

Surventis, ehemals BASF Coatings, ist heute als eigenständiges Unternehmen gestartet und hat damit die Ausgliederung aus BASF abgeschlossen. Mit rund 3,9 Milliarden Euro Jahresumsatz und etwa 10.700 Mitarbeitenden zählt Surventis laut Pressemitteilung zu den weltweit führenden Anbietern von Automobillacken und Lösungen für Oberflächenbehandlung. Das Unternehmen befindet sich mehrheitlich im Besitz von Fonds, die von der globalen Investmentgesellschaft Carlyle, in Partnerschaft mit der Qatar Investment Authority, verwaltet werden. BASF hält weiterhin einen Anteil von 40 Prozent an Surventis.

Die Unternehmensmarke Surventis wurde heute vorgestellt. Laut dem Unternehmen will man die Branche durch technologische Exzellenz und enge Zusammenarbeit mit seinen Partnern gestalten. Unter neuem Namen und mit neuer Markenidentität wird Surventis demnach weiterhin Lacke und Lösungen für die Oberflächenbehandlung für Industrie-, Automobil- und Reparaturlackkunden weltweit entwickeln, produzieren und vermarkten. Das Portfolio umfasst etablierte Marken wie Glasurit.

Surventis betreut nach eigenen Angaben mehr als 42.000 Kunden in über 140 Ländern mit einem Netzwerk von mehr als 30 Produktions- und Entwicklungsstandorten. Hauptsitz des Unternehmens ist Münster, Deutschland, wo sich der weltweit größte integrierte Produktionsstandort für Lacke befindet.

Produktportfolio bleibt unverändert

Als eigenständiges Unternehmen soll Surventis mit mehr Tempo, Agilität und Fokus agieren. Carlyle wird nach Angaben der Verantwortlichen das Geschäft durch gezielte Investitionen in globale Kompetenzen und lokale Produktion unterstützen und dabei auf seine Erfahrung im Ausgliedern und Aufbau eigenständiger Industrieunternehmen zurückgreifen.

Surventis wird weiterhin mit denselben Produkten, Technologien, Marken und technischen Teams arbeiten, die Kunden bereits heute kennen. Das Portfolio in allen drei Geschäftsbereichen bleibt unverändert.

Surventis wird von seinem Executive Committee unter der Leitung von Chief Executive Officer Jens Luehring geführt. Dem Executive Committee gehören außerdem Chief Financial Officer Michael Pontzen und Chief Transformation Officer Ewout van Jarwaarde an. Gemeinsam mit Nils Lessmann, Executive Vice President Operations Mobility/Refinish, sowie den Leitern der drei Geschäftsbereiche des Unternehmens – Frank Naber, Executive Vice President Surface Treatment, Patrick Zhao, Executive Vice President Mobility Coatings, und Steve Arndt, Executive Vice President Refinish Coatings – bilden sie ein erfahrenes und sich ergänzendes Executive Committee, das neue externe Perspektiven mit einer hohen Beständigkeit des Geschäfts verbinden soll.

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