Gipfeltreffen in Köln
Eine Frage der Perspektive
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Im Rahmen des ZKF-Branchentreffs diskutierten auch zwei Vertreter führender Versicherer mit den Verbandsverantwortlichen. Der Grundton blieb diplomatisch, auch weil ein Pilot zur kooperativen Zusammenarbeit angekündigt wurde. Beim Thema Regress entscheidet weiterhin der Blickwinkel über die Bewertung.
Wie sich doch die Verhältnisse in kürzester Zeit verändern können. Noch im Jahr 2024 verzeichneten die deutschen Kfz-Versicherer laut den offiziellen Bilanzen und Hochrechnungen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) massive Verluste in Milliardenhöhe. Die Ausgaben für Reparaturen und Schadenregulierungen überstiegen die Beitragseinnahmen dabei laut dem GDV deutlich. Die Versicherer verbuchten ein dickes Minus von schätzungsweise 2 bis 2,4 Milliarden Euro.
Und auch die Combined Ratio, das heißt die Schaden-Kosten-Quote, machte deutlich, dass die Versicherer defizitär unterwegs waren. Sie lag bei 106 Prozent. Für jeden eingenommenen Euro mussten die Versicherer also 1,06 Euro für Schäden und Verwaltung ausgeben. Zwar stiegen die Prämieneinnahmen auf rund 33,6 Milliarden Euro. Doch dem standen Aufwendungen für von 34,9 bis 35,6 Milliarden Euro gegenüber. Als Haupttreiber für diese Entwicklung identifizierten die Assekuranzen höhere Preise für Kfz-Ersatzteile sowie gestiegene Stundenverrechnungssätze in den Werkstätten.
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