Automechanika/Texa Diagnose und Kalibrierung von FAS

Redakteur: Marion Fuchs

Der norditalienische Spezialist für Diagnose-, Abgas- und Klimaservicegeräte präsentiert auf der diesjährigen Automechanika eine Reihe von Neuheiten.

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Das RCCS (Radar and Camera Calibration System) zur Radar- und Kamerakalibrierung an Pkw wird auf der Messe demonstiert.
Das RCCS (Radar and Camera Calibration System) zur Radar- und Kamerakalibrierung an Pkw wird auf der Messe demonstiert.
(Bild: Texa)

Vom 11. bis 15. September präsentiert sich das Unternehmen am mittlerweile traditionellen Standort in Halle 8.0 Stand E96 auf zwei Ebenen. Unter den ausgestellten Neuheiten werden die Einrichtungen zur Diagnose und Kalibrierung von Fahrerassistenzsystemen für Pkw und LKW großen Raum einnehmen. Direkt am Fahrzeug wird das neue System RCCS (Radar and Camera Calibration System) zur Radar- und Kamerakalibrierung an Pkw gezeigt. Gegenüber den heute marktüblichen Geräten enthält das RCCS Vorteile wie beispielsweise eine elektrische Höhenverstellung, eine stufenlos einstellbare Radarplatte, selbstzentrierende Radklauen, laserbasierte Distanz- und elektronische Winkelmessung etc. Weiterhin wird das Produktprogramm durch eine Vielzahl von Zubehörteilen aufgewertet, von der Einrichtung zur Kontrolle der Mercedes Night-Vision-Systeme über den Doppler für die Totwinkelerkennung oder der Matte zur Kalibrierung der 360°-Kameras zu vielen anderen Geräten, so dass die heutigen Fahrerassistenzsysteme umfassend kontrolliert und kalibriert werden können.

Ein weiteres Highlight ist der derzeit in der Markteinführung befindliche Texa e-Truck, der erste markenübergreifende Dongel für die Ferndiagnose an Nutzfahrzeugen. Mit dem e-Truck können nach Firmenangaben Fehler aus der Ferne diagnostiziert und gelöscht, Parameter ausgelesen, Wartungen vorauseilend geplant und sogar Einstellungen über viele tausende Kilometer Entfernung durchgeführt werden.

Absolute Neuheit auf dem Texa Messestand in Frankfurt ist der VCI-Adapter. Dies ist ein praktisches und kostengünstiges Gerät, mit dem der Anwender zusammen mit den traditionellen Schnittstellen und Anzeigegeräten von Texa auf dem neuen DoIP-Standard arbeiten kann. Es ist also eine Zusatzeinrichtung, mit dem die heutigen und zukünftigen Systeme der Diagnose über Internetprotokoll diagnostiziert werden können, ohne ein neues Diagnosegerät anschaffen zu müssen. Dies zu etwa einem Zehntel des Preises einer traditionellen Diagnoseschnittstelle. Dies sind nur einige der Neuheiten, die Texa neben seinem bereits bekannten Produktportfolio an Diagnose-, Abgas- und Klimaservicegeräten auf der Messe ausstellen wird. Eine weitere Weltneuheit behält sich das Unternehmen darüber hinaus noch vor, mit der sie das Publikum erst auf der Messe überraschen wird.

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