ZKF Die besten Azubis

Autor / Redakteur: Konrad Wenz / Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz

Der praktische Leistungswettbewerb in Frankfurt ermittelte aus 17 Landessiegern zwei Bundessieger in den Ausbildungsberufen Fahrzeugbautechnik und Karosserieinstandhaltungstechnik.

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Konzentriertes Arbeiten war beim praktischen Leistungswettbewerb angesagt.
Konzentriertes Arbeiten war beim praktischen Leistungswettbewerb angesagt.
(Bild: Wenz)

Am Samstag trafen sich insgesamt 17 Teilnehmer aus drei Fachbereichen, um die Krone des Karosserie- und Fahrzeugbauhandwerks zu erwerben. Sie traten im praktischen Leistungswettbewerb gegeneinander an. Zugelassen zu diesem Wettbewerb werden nur die jeweiligen Landessieger in den drei Gewerken: Karosserieinstandhaltungstechnik, Karosseriebautechnik sowie Fahrzeugbautechnik. Robert Ziegler, ZKF-Referatsleiter Aus- und Weiterbildung, begrüßte die Teilnehmer und bedauerte gleichzeitig, dass nicht jedes Bundesland einen Landessieger zum Wettbewerb nach Frankfurt in die Landesfachschule des Kfz-Gewerbes Hessen geschickt hatte.

Wäre dies der Fall gewesen hätten die Bundesländer insgesamt 48 Teilnehmer melden müssen. Ziegler schloss daraus, dass nicht in jedem Bundesland ein Landessieger benannt werden konnte: „Nur wer besser als 2,5 benotet wird, kann uns als Landessieger genannt werden.“ Somit könnten die 17 Teilnehmer in Frankfurt schon vor dem Start des praktischen Leistungswettbewerbs stolz auf ihre schon erbrachten Leistungen sein.

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Im Ausbildungsberuf Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker stehen bundesweit etwa 1.700 Auszubildende in den drei Fachrichtungen pro Jahr zur Gesellenprüfung an. „3.855 Auszubildende gibt es derzeit insgesamt in einem der drei Fachbereiche“, berichtete Ziegler. Künftig sollten die Fachrichtungen Karosseriebautechnik und Fahrzeugbautechnik zu einer Fachrichtung Karosserie- und Fahrzeugbautechnik zusammengelegt werden.

Auch ohne den Leistungswettbewerb zu gewinnen, hatte sich die Teilnahme schon gelohnt. Denn der Schleifmittelspezialist Mirka beglückte jeden Teilnehmer mit einem Ceros Elektro-Exzenterschleifer. Zudem werden die Gewinner des Leistungswettbewerbs zu einer viertägigen Reise nach Finnland eingeladen. Da haben die Sieger dann die Gelegenheit die Mirka-Firmenzentrale zu besichtigen und an einem Rahmenprogramm mit viel Spaß und Kultur teilzunehmen.

Doch vor die Finnlandreise hatte der Leistungswettbewerb noch einige knifflige Arbeiten gestellt. In der „Karosserieinstandhaltung“ waren Karosseriearbeiten an einem Fahrzeugheckblech auszuführen. In der Fachrichtung „Karosseriebautechnik“ mussten die Teilnehmer eine Lkw-Tür anfertigen. In der Fachrichtung „Fahrzeugbautechnik“ wurde vom Prüfungsausschuss die Anfertigung eines Trägers als Prüfungsstück gefordert. Bei den Fertigkeiten kamen neben traditionellen Fügeverfahren, wie das Schweißen, auch moderne Fertigungstechniken zum Einsatz.

Bundessieger und damit deutscher Meister in der Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik wurde Mirko Betz vom Ausbildungsbetrieb EDAG Engineering GmbH aus Petersberg (Hessen). In der Fachrichtung Fahrzeugbautechnik erzielte Simon Weisath vom Ausbildungsbetrieb Zanner Fahrzeugbau GmbH aus Himmelkron (Bayern) das beste Ergebnis.

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