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Consul Drucklufthebebühnen für die Lackvorbereitung

| Autor: Ottmar Holz

In staub- oder explosionsgefährdeten Bereichen wie der Lackierkabine oder der Lackvorbereitung muss der Betrieb zu druckluftgesteuerten Hebebühnen greifen. Viel Auswahl hatte man dabei jedoch nicht – bisher dominierten zwei Anbieter den Markt.

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Consul bringt pneumatische Hebebühnen für Karosserie- und Lackbetriebe auf den Markt.
Consul bringt pneumatische Hebebühnen für Karosserie- und Lackbetriebe auf den Markt.
(Bild: Consul )

Der Hebebühnenhersteller Consul hat sein Angebot erweitert: Ab Januar 2020 bietet er mit der „PneuLift 0.35 F“ Scherenhebebühnen mit Drucklufthubbalg und pneumatischer Steuerung an. Das Angebot zielt klar auf die Bereiche Lackiervorbereitung und Lackierkabine. Dort kann der Betrieb wegen der möglichen Zündung explosiver Lack- oder Staub/Luftgemische keine herkömmlichen elektromechanischen Hebeeinrichtungen verwenden. Auch (elektro-) hydraulische Varianten verbieten sich, weil diese lackbenetzungsstörende Öldämpfe (LABS) in die Umgebungsluft abgeben können. Diese beeinträchtigen die frischen Lackoberflächen beispielsweise stark durch Kraterbildung.

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Führend in vielen Details

Der Pneumatikbühnen-Experte des Herstellers, Stephan Herweg, nennt vor allem vier Merkmale, die die neue Hebebühnenfamilie vom Wettbewerb abheben soll:

  • Die höhereTragfähigkeit von 3.500 Kilogramm
  • Alle Lager und Bolzen sitzen in verschleißhemmenden Buchsen
  • Die Mitteltraversen klappen automatisch nach unten, dadurch freier Zugang zum Schweller
  • Ergonomische Hubhöhe von circa 1.310 Millimeter

Grundrahmen, Gitterroste, Auffahrrampen und Abrollsicherungen sind serienmäßig verzinkt. Es gibt drei Ausführungen der „PneuLift 0.35“ in insgesamt fünf Bauvarianten: Die Basisausführung „F“, sowie die „FK“ mit einem integrierten Doppelhubsystem zum Radfreiheben. Beide Bauvarianten bietet Consul sowohl für bodenebenen (BE) als auch aufliegenden (BA) Einbau an. Die fünfte Bauvariante ist die „FQ“; sie ist für den Quertransport mit aufliegendem Fahrzeug auf Rollwagen zwischen Arbeitsvorbereitung und Lackierkabine vorgesehen. Die bodenebenen Ausführungen sind mit einem CE-Stopp erhältlich.Die Fahrbahnbreite aller Bauvarianten beträgt einheitlich 1.980 Millimeter, die Fahrbahnlänge 3.700 Millimeter. Auch die Aufstelllänge mit Auffahrrampen von 4.857 Millimetern Gesamtlänge ist bei allen Bühnen gleich. Der Luftanschluss soll maximal 8 bar Druck liefern.

Consul fertigt diese Hebebühnen nach eigenen Angaben ausschließlich in Deutschland. Standardfarben sind RAL 9005 und 7035 (tiefschwarz und lichtgrau), andere (RAL-) Farbstellungen sind optional möglich. Der Netto-Listenpreis für die „PneuLift 0.35 F BA“ beträgt 5.800 Euro, die „Pneulift 0.35 FK BA“ gibt es für 7.000 Euro. Die BE-Varianten kosten jeweils 500 Euro mehr. Die Quertransportbühne „Pneulift 0.35 FQ“ gibt es für 8.200 Euro.

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