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Spies Hecker Effektfarbtöne ohne Fehlstellen

| Redakteur: Marion Fuchs

Der Kölner Lackexperte gibt Tipps, wie sich bei der Reparatur von Effektlacken Unregelmäßigkeiten und unerwünschte Fehlstellen unter Verwendung des Basislacks Permahyd Hi-TEC 480 vermeiden lassen.

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Wie kann der Lackierer unerwünschte Effekte, wie beispielsweise Wolkenbildung, vermeiden? Spies Hecker unterstützt den Anwender für diese Fälle mit praktischen Tipps.
Wie kann der Lackierer unerwünschte Effekte, wie beispielsweise Wolkenbildung, vermeiden? Spies Hecker unterstützt den Anwender für diese Fälle mit praktischen Tipps.
(Bild: Spies Hecker)

Spies Hecker Trainingsleiter Jörg Sandner erklärt am Beispiel des Basislacks Permahyd Hi-TEC 480, wie sich unerwünschte Fehlstellen, die sich erst während der Trocknung bei der Reparatur von Effektfarbtönen zeigen, vermeiden lassen.

Tipp 1: Gute Vorbereitung

Mit der Prüfung von Luftfeuchte und Temperatur in der Lackierkabine legt der Lackierer nach Ansicht des Experten die Grundlage um den Lack entsprechend einzustellen. Genaue Angaben dazu erhalten Lackierer im Klima-Ratgeber der Anwendungstechnischen Informationen (ATI). Diese sind auf der Spies Hecker Website unter dem Menüpunkt „Produkte“ zu finden. „Gerade bei Effekt-Lackierungen ist es wichtig, sich an die Empfehlungen für Düsengröße und Spritzdruck zu halten“, fügt Jörg Sandner hinzu. „Durch dieses Vorgehen können sich die Pigmente gleichmäßig verteilen und eine homogene Filmbildung stattfinden.“

Tipp 2: Ein Arbeitsgang mit 1,5 Spritzgängen

Den Permahyd Hi-TEC 480 Basislack trägt der Lackierer zunächst in einem geschlossenen Spritzgang mit normalem Abstand auf. Anschließend lackiert er den Effektgang mit vergrößertem Abstand in den nassen Lack ein. „Dadurch erreicht der Fachmann einen gleichmäßigen Effekt und vollständiges Deckvermögen“, erklärt der Spies Hecker-Trainingsleiter.

Tipp 3: Unregelmäßigkeiten direkt ausgleichen

Unmittelbar nach der Applikation des Basislacks sollte für kurze Zeit eine gleichmäßig feine Spritznarbe im Lackfilm erkennbar sein. „Das zeigt, dass der Basislack nicht zu nass lackiert wurde“, führt der Profi aus. Sollten doch noch Unregelmäßigkeiten in der Lackierung sichtbar werden, kann der Lackierer diese mit einem weiteren Effektspritzgang ausgleichen. Jörg Sandner: „Achten Sie darauf, dass Sie diesen zusätzlichen Effektspritzgang mit noch mehr Abstand lackieren – und nur dann, wenn der Basislackfilm noch nass ist.“

„Tips4You“-Videos

Spies Hecker bietet Lackierern technische Unterstützung, Systemlösungen und praktische Tipps für den täglichen Lackierbetrieb. Seit Neuestem gibt es Tipps der Kölner Lackexperten auch auf Youtube und auf der Homepage. In den fünf- bis zehnminütigen Clips zeigen erfahrene Anwendungstechniker, wie Lackierfehler vermieden werden können und beispielsweise das Beilackieren umsetzt werden. Das Angebot richtet sich an den Nachwuchs ebenso wie an erfahrene Lackierer, die ihr Wissen auffrischen wollen oder eine Lösung für ein bestimmtes Problem benötigen.

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