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Beissbarth Ein Quantum genauer

Immer öfter müssen auch freie Werkstätten Fahrerassistenzsysteme kalibrieren. Wer kein entsprechendes Werkzeug hat, steht irgendwann vor der Frage „Welches kaufen?“. Da hat Beissbarth für alle die, die bereits ein Achsvermessungssystem der Münchner besitzen, einen heißen Tipp.

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Mit Q.DAS bietet Beissbarth ein Multimarken-Kalibriersystem für Fahrerassistenzsysteme. Dank ihm können Werkstätten FAS-Sensoren schnell, sicher und herstellkonform überprüfen und ausrichten. Dabei ermöglichen die neuartigen eTargets eine automatische, digitale Anzeige des korrekten Kalibriermusters ohne bekannte Tafeln.
Mit Q.DAS bietet Beissbarth ein Multimarken-Kalibriersystem für Fahrerassistenzsysteme. Dank ihm können Werkstätten FAS-Sensoren schnell, sicher und herstellkonform überprüfen und ausrichten. Dabei ermöglichen die neuartigen eTargets eine automatische, digitale Anzeige des korrekten Kalibriermusters ohne bekannte Tafeln.
(Bild: Beissbarth)

Q? „Das ist doch der einfallsreiche Waffen- und Technikexperte von James Bond?!“, argumentieren Filmfans und Kinoexperten. Stimmt! Doch „Q“ steht noch für mehr. Beispielsweise für eine neue Generation hochpräziser Messwerkzeuge aus dem Hause Beissbarth. Und damit für einen Innovationsschub, den das Traditionsunternehmen seit seiner Neuausrichtung vor zwei Jahren ausgelöst hat. Erstes Produkt der Q-Reihe war und ist „Q.Lign“ , das neue Achsvermessungssystem. Anfang 2021 hatte Beissbarth es vorgestellt.

Nun bietet das Unternehmen mit „Q.DAS“ eine logische Fortsetzung dessen, was mit Q.Lign begann. Nämlich ein neuartiges Multimarkenkonzept für die Kalibrierung von Fahrerassistenzsystemen („FAS“ bzw. im Englischen „ADAS“), egal, ob auf Basis von Kameras, oder Radar- und Lidarsensoren. Schließlich setzten die mesiten Fahrzeughersteller nicht ohne Grund bei einer solchen voraus, dass die Fahrwerkgeometrie in Ordnung ist. Sprich, dass vorab eine Achsvermessung durchgeführt wurde.

Wenn die Kamera nicht spurt: kein Problem dank Q.DAS

Eine solche ist vor allem dann von Bedeutung, wenn der Fahrzeughersteller bei einer Kalibrierung die geometrische Fahrachse als Referenz heranzieht. Doch auch wenn der OE die Symmetrieachse des Fahrzeugs, also die Mittellinie der Karosserie, oder die Vorderachse als Referenz bevorzugt: In sämtlichen Fällen ist eine Überprüfung der Spur-, Sturz- und weiterer Werte sinnvoll bzw. Pflicht. Die gelingt der Werkstatt wie am einfachsten und effizientesten? Genau: Indem sie eine FAS/ADAS-Kalibrierung mit einer Fahrwerksvermessung kombiniert. Das ermöglicht Q.DAS.

Aber nicht nur das. Zwar unterstützt Beissbarths neueste Entwicklung in Sachen Achsvermessung eine FAS/ADAS-Kalibrierung mit den meisten Funktionen, bzw. bietet das größte Zeitsparpotenzial. Doch selbst das Vorgängersystem „Easy 3D+“ und sogar der „Easy CCD+“ lassen sich mit Q.DAS kombinieren. Das heißt, Werkstätten, die entweder das eine oder das andere bereits besitzen, können es zu einem System zur FAS/ADAS-Kalibrierung aufrüsten, ohne sich gleich ein neues Achsvermessungsgerät anschaffen zu müssen. Welche Funktionen die jeweiligen Systeme im Einzelnen ermöglichen, zeigt folgende Tabelle:

Funktionen Q.DAS
Funktionen Q.DAS
(Bild: Beissbarth GmbH)

Besser als Monitor und Beamer: das eTarget

Und damit nicht genug der Wahlmöglichkeit: Beissbarth wäre nicht Beissbarth, hätte das Unternehmen nicht auch bei seinem neuesten Spezialwerkzeug wieder tief in die Techniktrickkiste gegriffen. Heraus kam dabei „eTarget“, eine im Kfz-Service bislang einmalige Art, Kalibriertafeln im Werkstattumfeld zuverlässig und alternativ darzustellen. Alternativ, da die bekannten Kalibriertafeln zwar sicher funktionieren, aber gewisse „Einschränkungen“ mit sich bringen – Stichwort Lagerung/Handhabung. Und der von manchem Anbieter favorisierte Ansatz, die kryptischen Schwarz-Weiß-Motive mittels Bildschirm oder Beamer zu projizieren, ist aufgrund diverser Nachteile keine wirkliche Alternative. Stattdessen setzen die Beissbarth-Ingenieure auf die sogenannte „E-Paper“-Technologie, wie sie beispielsweise bei E-Book-Readern zum Einsatz kommt.

So ermöglicht e-Target die herstellerkonforme Abbildung von Kalibriermotiven präziser, als es jeder Monitor oder Beamer vermag. Zwar sind die beiden letztgenannten für das menschliche Auge optimiert, bieten Kameras aber zu wenig Kontraste. Das führt bei werkstatttypischen Umgebungsbedingungen nicht selten zu Problemen in der Praxis, was im Fall Monitor auch im Hinblick auf dessen spiegelnde Oberfläche gilt. Darüber hinaus bieten die elektronischen Targets weitere Vorteile wie:

  • Schnellere Rüstzeiten und mehr Platz: 15 Tafeln in einem eTarget,
  • eine automatische Tafelauswahl, die Anwenderfehler minimiert,
  • ein integriertes Bluetoothmodul, das eine Kommunikation per App ermöglicht,
  • einen batteriebetriebenen und stromsparenden Betrieb (die Anzeige bleibt auch ohne anliegende Spannung erhalten) – kein Kabelsalat,
  • selbst Beissbarth-Kalibrierlösungen (BBFAS 1xxx und BBFAS 415) im Bestand lassen sich mit den eTargets aufrüsten.

Multimarken- oder OE-Diagnostester: völlig egal!

Sehr große Kalibriertafeln, die sich auf den eTargets nicht abbilden lassen, können Q.DAS-Nutzer als klassische Tafeln an dem Kalibriergestell befestigen. Und auch das unterscheidet sich von seinem Ansatz her von dem bekannter Konzepte. Hier muss niemand ein zentnerschweres Gestell hin- und herwuchten und gleichzeitig auf den Millimeter achten. Die gesamte Ausrichtung, das heißt der Abstand zum Fahrzeug, sowie die horizontale wie vertikale Ausrichtung des „Messbalken“ erfolgt spielend leicht durch das Verschieben der jeweiligen Gestellebenen (X-Y-Schieber).

Apropos Messbalken: An dem befestigt der Anwender, links und rechts, die „Messköpfe“ des beissbartschen Achsmesssystems – und zwar die der Vorderachse. Die an der Hinterachse verbleiben selbstverständlich dort. Sie kommunizieren mit der entsprechenden Q.DAS-Software und ermöglichen die Ausrichtung des Kalibriersystem auf besagte Geofahrachse, siehe dritter Absatz.

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Schnell und sicher zum Ziel: strukturierte Anleitung per Q.mApp

Und damit wären bei einer weiteren Besonderheit von Q.DAS. Nämlich der, dass Q.DAS unabhängig von einem vorhandenen Diagnosetester arbeitet. Während typische Anbieter von FAS-Kalibriersystemen voraussetzen bzw. verlangen, dass Werkstätten auch die Diagnose der jeweiligen Marke besitzen, ist genau das bei Beissbarths neuem Konzept nicht der Fall. Es funktioniert komplett eigenständig, egal ob Multimarken- oder OE-Tester. Möglich macht dies eine eigene Software (App) namens Q.mApp. Sie:

  • stellt Solldaten wie Abstände und Höheneinstellung des Tafel-/Targetgestells zum Fahrzeug für eine Vielzahl von Fahrzeugherstellern zu Verfügung,
  • ermöglicht eine Höhenkompensation der Fahrzeugaufstellfläche,
  • bietet eine Echtzeit Positionsbewertung (in Verbindung einem Bluetooth- Entfernungsmesser und/oder Q.Lign).

Schritt für Schritt führt sie den Anwender, angefangen von der Fahrzeugauswahl über die Auswahl der korrekten Tafel bis hin zur Ausrichtung des Tafel-/Targetgestell durch den Kalibriervorgang. Ein übersichtliches Protokoll dokumentiert nach getaner Arbeit nicht nur die ermittelten und gegebenenfalls korrigierten Werte der Kamera bzw. des/der Sensors(-en). Wer Beissbarths neues Achmesssystem Q-Lign nutzt, der bekommt auch Angaben wie Position des Kalibriersystems zum Fahrzeug, kalibrierten Sensor, ausgewählten Kalibriermuster genannte sowie ein Achsmessprotokoll dazu gepackt. Jede Menge Fakten und Informationen. Und von denen profitieren nicht nur Agenten, oder?

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