ZDK/BVSK Erstattung der Kosten für Kfz-Schadenfeststellung

Redakteur: Susanne Held

ZDK und BVSK fordern gemeinsam die Übernahme sämtlicher Kosten, die bei der Aufnahme des Schadenumfangs anfallen, vom jeweiligen Versicherer.

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Der ZDK fordert, dass notwendige Kosten zur Schadensfeststellung übernommen werden. Der BVSK ist mit an Bord.
Der ZDK fordert, dass notwendige Kosten zur Schadensfeststellung übernommen werden. Der BVSK ist mit an Bord.
(Bild: ZDK)

Eine umfassende Analyse der Fahrzeugelektronik kann bei der Kfz-Schadenfeststellung durch Sachverständige zwingend notwendig sein. Das Deutschen Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) und der Bundesverband freiberuflicher Sachverständiger für das Kraftfahrzeugwesen (BVSK) fordern daher in einer gemeinsamen Erklärung, dass die anfallenden Kosten von den Versicherern zu erstatten sind. Auch der Aufwand für die notwendige Vermessung von Fahrzeugen vor und nach der Reparatur des Unfallschadens, sowie für die notwendige Demontage von Fahrzeugteilen soll dazugehören.

Unentdeckte defekte Fahrzeugelektronik kann nach einem Verkehrsunfall ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen. BVSK-Präsident Dirk Barfs betrachtet es daher als Aufgabe der Schadendiagnose, die Fahrzeugelektronik umfassend zu überprüfen. Die qualifizierten Reparaturbetriebe halten dafür umfangreiche Diagnosetechnik, die dem Sachverständigen für die Begutachtung bereitgestellt wird. „Die anfallenden Kosten können dem Sachverständigen oder dem Fahrzeughalter in Rechnung gestellt werden. Das wird leider von vielen Betrieben vernachlässigt.“, erklärt Kfz-Bundesinnungsmeister Wilhelm Hülsdonk. Im Rahmen seines Leistungsversprechens sei der Versicherer dazu verpflichtet diese Kosten zu erstatten.

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