Bayerischer Landesverband 2018

Gut aufgestellt

| Autor: Jürgen Klasing

Landesinnungsmeister Thomas Schneider führte die Mitglieder durch den Verbandstag mit Mitgliederversammlung und BMW-Werksbesichtigung, sowie Fachausstellung am Werkstatttag.
Landesinnungsmeister Thomas Schneider führte die Mitglieder durch den Verbandstag mit Mitgliederversammlung und BMW-Werksbesichtigung, sowie Fachausstellung am Werkstatttag. (Bild: Klasing)

Anfang November trafen sich die bayerischen Karosserie- und Fahrzeugbauer in Regensburg zu ihrem Jahrestreffen. Am Freitag standen die Mitgliederversammlung und der Begrüßungsabend auf der Tagesordnung; samstags sorgten im Fachbetrieb von Michael Grabinger, der Autogalerie Schwandorf, 45 Aussteller für eine entspannte Werkstattatmosphäre und zusätzlich wurden Fachvorträge angeboten.

Zunächst begrüßte Landesinnungsmeister Thomas Schneider seine Kollegen, bevor er über die Aktivitäten, Aktionen und Veranstaltungen des LV Bayern im vergangenen Jahr berichtete. Zur aktuellen Lage der Branche im Karosserie- und Fahrzeugbauer-Handwerk führte der LIM unter anderem aus, dass qualifizierte Mitarbeiter nach wie vor schwierig zu finden seien. Stolz präsentierte er die Zahl von 201 neuen Ausbildungsverträgen im Jahr 2018 (plus 24 Prozent gegenüber 2017) und dankte dafür den Fachausbildern und -prüfern ausdrücklich. Gerade im Bereich Unfallinstandsetzung stiegen die Anforderungen an die Qualifikation der Mitarbeiter und die Betriebsausstattung kontinuierlich. Deshalb gebühre dem gelernten handwerklichen „Können“ eine besondere Anerkennung. Zufrieden zeigte er sich auch mit der Mitgliederzahl des Bayerischen Landesverbandes, die mit 392 Betrieben (-2) fast stabil geblieben ist.

Von der Verbandsarbeit profitieren

Geschäftsführer Robert Paintinger zeigte den Mitgliedern auf, welche Leistungen sie vom Landesverband abrufen können und welche Aktivitäten zu ihrem Vorteil aktuell laufen. Dabei nannte er beispielsweise die Weiterbildungsmöglichkeit zur Qualifikation des Unfallschadenmanagers. 100 Teilnehmer hätten den aus vier Modulen bestehenden Lehrgang bereits erfolgreich absolviert; 40 Teilnehmer sind derzeit auf dem Weg dorthin. Mit besonderer Freude stellte Paintinger noch das jüngste Projekt des Landesverbandes vor: ein neuer Anhänger soll das Berufsbild der Karosserie- und Fahrzeugbauer auf Messen, Tagungen oder Innungsveranstaltungen greifbar veranschaulichen. Der Fachbetrieb Hofmann aus Mainleus wird dazu einen Nfz-Anhänger mit dem gesamten Equipment für den Karosseriebauer aufbauen. Die Übergabe an den LV und somit erster Einsatz soll auf der Berufsbildungsmesse in Nürnberg im Dezember sein.

Anschließend wurden die Jahresrechnung 2017, der Haushaltsplan 2018 und der Kassenprüfungsbericht vorgetragen und einstimmig von den Delegierten angenommen. Zum Abschluss der Versammlung stellten die Leiter der Ausschüsse ihre Arbeit vor und stellten sich den Fragen der Mitglieder.

Am Abend fand in Regensburg der traditionelle Begrüßungsabend mit Mitgliedern, Ausstellern und Kollegen statt, wo über 200 Besuchern gezählt wurden.

Samstag = Werkstatttag

In der „Autogalerie Schwandorf“ begrüßten LIM Thomas Schneider, der Oberbürgermeister von Schwandorf, Andreas Feller und Betriebsinhaber Michael Grabinger die Betriebsinhaber, Mitarbeiter und Aussteller der Karosserie- und Fahrzeugbauerbranche. Neben der umfangreichen Fachausstellung besuchten viele Kollegen auch die Fachvorträge zur Thematik Elektrik/Elektronik, wo es um die (notwendige) Durchführung von elektronischen Arbeiten bei der Unfallinstandsetzung im eigenen Betrieb ging. Statt in das markengebundene Autohaus zu fahren könne man den Einsatz des Euro-DFT nutzen. Wie dies umgesetzt werden kann, zeigte ein Workshop am Fahrzeug und eine Diskussionsrunde mit Versicherer, Betriebsinhaber und einem Karosseriemeister.

Mit der Verlosung des 1.000 Euro-Aktionsgutschein endete der Landesverbandstag am Nachmittag und mit einem „Servus“ verabschiedete man sich bis zum November 2019 in Nürnberg.

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