ZKF-Branchentreff 2019

Infos zu WLTP gibt es in Esslingen

| Redakteur: Konrad Wenz

Die WLTP-Gesetzgebung rüttelt kräftig am individuellen Fahrzeugbau.
Die WLTP-Gesetzgebung rüttelt kräftig am individuellen Fahrzeugbau. (Bild: Dhollandia)

Die WLTP-Gesetzgebung (Worldwide harmonized Light vehicles Test Procedure) rollt unaufhaltsam auf die herstellenden ZKF-Mitgliedsbetriebe zu. Ab dem 1. September 2019 sind sie alle davon betroffen, obwohl es immer noch viele offenen Fragen gibt. Das reicht bis hin zu der Frage, ob die WLTP-Gesetzgebung das Ende des individuellen Fahrzeugbaus ist. Dazu kommt: Ab September muss ein Fahrzeug, das die WLTP-Zertifizierung schafft, im RDE-Prüfverfahren (Real Drive Emission) nachweisen, dass es die Grenzwerte auch auf der Straße einhält. Claus Evels, ZKF-Vizepräsident und Vorsitzender des Ausschusses Nutzfahrzeuge, will auf dem ZKF-Branchentreff in Esslingen am 24.und 25.Mai über den aktuellen Stand berichten.

Zum Hintergrund

Schon der ZKF-Branchentreff 2018 behandelte das Thema WLTP und RDE eingehend. Damals präsentierte Carsten Mathies vom TÜV Hessen den Stand der Dinge in der WLTP-Gesetzgebung. Er konnte im Grunde genommen nur berichten, woran es bei der Umsetzung der 643 Seiten starken Verordnung 2017/1151 hapert. Diese schreibt die Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen hinsichtlich der Emissionen von leichten Personenkraftwagen und Nutzfahrzeugen (Euro 5 und Euro 6) sowie den Zugang zu Fahrzeug reparatur- und Wartungsinformationen vor. Etwas mehr Klarheit gab es in einigen Punkten bezüglich der Fahrwiderstandsfamilien. So beschrieb Mathies für „Fahrzeuge mit besonderer Zweckbestimmung“ eine Ausnahmeregelung, weil bei diesen Fahrzeugen eine objektive Prüfung nicht möglich ist, beispielsweise Kranken- und Bestattungswagen oder beschussgeschützte Fahrzeuge.

Seitdem ist viel passiert: Das Forum Fahrzeugbau im November des vergangenen Jahres führte zu dem vom Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) initiierten Erfahrungsaustausch WLTP und RDE (wir berichteten). Hier wurde mit OEMs, Aufbauherstellern, Überwachern und Verbänden über Konzepte diskutiert, wie die WLTP-Vorgaben künftig von den Aufbauherstellern eingehalten werden können. Des Weiteren haben die Experten über das heikle Thema RDE diskutiert. Denn ab September muss ein Fahrzeug, das die WLTP-Zertifizierung schafft, im RDE-Prüfverfahren (Real Drive Emission) nachweisen, dass es die Grenzwerte auch auf der Straße einhält. Der Erfahrungsaustausch hat die Weichen in die richtige Richtung gestellt. Claus Evels, ZKF-Vizepräsident und Vorsitzender des Ausschusses Nutzfahrzeuge, will auf dem ZKF-Branchentreff in Esslingen am 24.und 25.Mai über die Ergebnisse des Erfahrungsaustausch berichten. Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie unter www.zkf-branchentreff.de.

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