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ZKF Kalibrierungspflicht für Prüfmittel ab 2018

| Redakteur: Marion Fuchs

Wie der Friedberger Branchenverband mitteilt, müssen ab Jahresbeginn 2018 HU-Stützpunkte alle relevanten Prüfeinrichtungen von akkreditierten Dienstleistern prüfen und kalibrieren lassen.

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Ab 2018 besteht Kalibrierungspflicht für die Scheinwerfereinstellgeräte aller HU-Betriebe.
Ab 2018 besteht Kalibrierungspflicht für die Scheinwerfereinstellgeräte aller HU-Betriebe.
(Bild: Bosch)

Ab 1.1.2018 müssen HU-Stützpunkt-Betriebe, relevante Einrichtungen, die zur Durchführung der HU dienen, durch einen von der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) zugelassenen Dienstleister überprüfen und kalibrieren lassen. Diese Kalibrierung umfasst das Scheinwerfer-Einstellgerät inklusive Aufstellfläche für Gerät und Fahrzeug, aber auch andere Systeme, wie etwa den Bremsenprüfstand.

Insbesondere für die Ebenheit der Aufstellfläche von Scheinwerfer-Einstellplätzen gelten enge Toleranzen. Die Neigung des gesamten Prüfsystems darf nicht größer sein als +/-1,5 Prozent. Die zulässige Unebenheit der Aufstellfläche für das Fahrzeug beträgt nur wenige Millimeter.

Mit der Mitteilung im Verkehrsblatt 10-2017 vom 5.5.2017 hat der Gesetzgeber die Toleranzen noch einmal präzisiert: Die Aufstellfläche des Scheinwerfer-Einstellgerätes darf demnach nur noch eine Unebenheit von +/-1 Millimeter/Meter aufweisen. Zu beachten ist, dass diese Regelungen nur für ausgewiesene HU-Stützpunkte gelten. Unabhängig davon von, ist es für jeden Karosserie-Fachbetrieb empfehlenswert, sich entsprechend der geltenden Richtlinien einzurichten, um das korrekte Einstellen moderner Scheinwerfersysteme (wie z. B. LED-, LED-Matrix- oder Laser-Lichtsysteme) zu gewährleisten. Lediglich die komplizierte, wiederkehrende Kalibrierung des Einstellplatzes entfällt für Betriebe, die nicht HU-Stützpunkt sind. Das Verbandsorgan »Fahrzeug+Karosserie« wird das Thema in der Ausgabe 9/2017 umfassend beleuchten.

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