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BVdP Netzwerkstatt 2018 Neue Leistungsmarke für Autofahrer

Autor / Redakteur: Konrad Wenz / Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz

Der BVdP führt die Leistungsmarke M.O.R.E. ein. Während es bei Qualicar um die Kommunikation und Signalisation in Richtung Versicherung ging, fokussiert M.O.R.E. auf den Endverbraucher.

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BVdP-Geschäftführer Robert Paintinger und Reinhard Beyer, Vorstandsvorsitzender BVdP.
BVdP-Geschäftführer Robert Paintinger und Reinhard Beyer, Vorstandsvorsitzender BVdP.
(Bild: Wenz)

Während der sechsten Netzwerkstatt des Bundesverbands der Partnerwerkstätten (BVdP) in Kassel hat Geschäftsführer Robert Paintinger die neue Leistungsmarke M.O.R.E. vorgestellt. More steht für: „Mein optimales Reparaturerlebnis“ und soll dem Kunden signalisieren, dass in diesen Betrieben die Erwartungen an eine Unfallschadenreparatur besonders gut erfüllt werden. „Im Falle eines gesteuerten Schadens gibt die jeweilige Versicherung ihrem Kunden ein Versprechen, das zu einem großen Teil im Reparaturbetrieb eingelöst wird. Der Versicherungskunde soll in dieser Situation durch ein positives Serviceerlebnis merken, dass er sich für die richtige Versicherung entschieden hat. Mit dieser Marke können steuernde Versicherungen/Schadenmittler und Schadensteuerungsbetriebe signalisieren, was der Kunde im Schadensfall erwarten darf“, erläuterte Robert Paintinger.

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Produktivität und Effizienz würden auch künftig bei den Partnerbetrieben im Mittelpunkt stehen. Allerdings sei hier inzwischen ein Punkt erreicht, ab dem es keine wesentlichen Steigerungen mehr geben könne, führte Paintinger aus. „Die Erlöse der gesteuerten Schäden sind gering – die Schere der Erlöse zwischen gesteuerten und nicht gesteuerten Schäden geht immer weiter auseinander“, berichtete Paintinger. Dieses Thema wird Robert Paintinger auch während der Würzburger Karosserie- und Schadenstage am 14. April 2018 aufgreifen. „Betriebe müssen heute viel Geld und Zeit investieren, um ihre Mitarbeiter aus-und weiterzubilden. Denn die Komplexität einer KFZ Reparatur nimmt jährlich zu. Und auch das Deutschlandweite Problem, gute qualifizierte Mitarbeiter zu finden, wird immer größer“, fügte Paintinger an.

Folgerichtig standen die anschließenden Kamingespräche unter dem Motto: „Alte Werte – neue Wege – kooperatives Schadenmanagement weitergedacht“. Paintinger diskutierte gemeinsam mit Christian Simmert (Twin Media) mit den Schadensteuerern Peter Boecker (DEVK), Detlev Ballas (LVM) und Markus Stumpp (Innovation GmbH). Im Fokus der Gespräche stand das menschliche Miteinander von Werkstätten, Kunden und Versicherungen (siehe den ausführlichen Bericht in der kommenden Ausgabe des »Kfz-Schadenmanager«). Ein weiteres Highlight der Netzwerkstatt war die Auszeichnung zum besten Schadensteuerer Deutschlands durch den BVdP. Dieser Award wurde in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben, und ging an die LVM, die zwischenzeitlich etwa 100.000 Schäden steuert.

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