BVdP Neuer Nachwuchs-Club für K&L-Betriebe

Redakteur: Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz

Die vielfältigen Herausforderungen für Nachwuchsunternehmer greift der Bundesverband der Partnerwerkstätten (BVdP) in seinem Programm für die Unternehmensnachfolge auf.

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Peter Vogel ist stellvertretender BVdP-Vorstand und der Initiator des Club.Generation 5.0 im BVdP.
Peter Vogel ist stellvertretender BVdP-Vorstand und der Initiator des Club.Generation 5.0 im BVdP.
(Bild: BVdP)

Herausforderungen gibt es für Unternehmensnachfolger in der Schadenwelt jede Menge, heißt es in der Presseerklärung des Bundesverbands der Partnerwerkstätten (BVdP). Von betriebswirtschaftlichen Themen, Personalführung, über administrative und technische Punkte, die individuelle Weiterentwicklung in Sachen Verhandlungsgeschick bis hin zur allgegenwärtigen Digitalisierung seien die künftigen Jungunternehmer gefordert. Für die reibungslose Nachfolge seien eine ganze Menge Know-how und eine gehörige Portion Softskills gefragt. Die Interessenvertretung will sich dieser Herausforderung annehmen und ein entsprechendes Programm für Unternehmensnachfolger auf die Beine stellen. Während einer Klausurtagung beschloss der Verband deshalb die Gründung des „Club.Generation 5.0“.

„Mit unserem Club,“ beschreibt Impulsgeber und stellvertretender BVdP‐Vorstand Peter Vogel das Projekt,“ treten wir nicht in Konkurrenz zu bereits bestehenden Initiativen zur Nachwuchsförderung, wir bieten vielmehr den besonderen Nutzen, alle Themen der Schadensteuerung in das Projekt einfließen zu lassen. Und da wir kein Lieferant oder ähnliches sind, können wir die Thematik neutral und unabhängig aufgreifen.“

Im Team des BVdP hatte man sich zur Gründung des Clubs intensiv Gedanken gemacht und einige Regularien für die Teilnahme entwickelt, die eine sinnvolle und effektive Zusammenarbeit im neuen Projekt gewährleisten sollen. „Wir haben uns darauf verständigt, dass wir maximal 15 Teilnehmer im Alter zwischen 18 und 35 Jahren, die zukünftig die Unternehmensnachfolge antreten werden, in den Club aufnehmen,“ ergänzt Michael Pinto, Geschäftsführer BVdP. Die Mitglieder des Clubs sollen sich regelmäßig austauschen und konstruktiv und kontrovers, auch mithilfe von Fachreferenten die Themen diskutieren, die sie im Arbeitsalltag wirklich weiterbringen.

Derzeit sind die 15 Mitgliedsplätze schon vergeben. Der BVdP überlegt aber, nochmal aktiv zu werden, da im ersten Go mehr Absagen als Bestätigungen geschrieben werden mussten, heißt es.

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