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Mercedes-Benz Sprinter-Camper auf dem Caravan Salon

| Redakteur: Marion Fuchs

Der Stuttgarter Nutzfahrzeug-Produzent präsentiert auf dem Düsseldorfer Caravan Salon seine Produktneuheiten. Viele basieren auf dem Sprinter der dritten Generation.

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Mercedes Benz zeigt auf dem Caravan Salon Lösungen für intelligentes Camping.
Mercedes Benz zeigt auf dem Caravan Salon Lösungen für intelligentes Camping.
(Bild: Daimler)

Die dritte Generation des Mercedes-Benz Sprinter erfreut sich rund ein Jahr nach Markteinführung nach Unternehmensangaben wachsender Beliebtheit bei Aufbauherstellern und Reisemobilisten. Rund 20 Produktneuheiten präsentieren sich vom 31. August bis zum 08. September auf dem 58. Caravan Salon in Düsseldorf. Nahezu die Hälfte basiert auf der Triebkopf-Variante des Sprinter, darunter die B-Klasse MasterLine 880 von Hymer oder die chic c-line I 4.9 und e-line I51 QB von Carthago. Ein besonderes Highlight zeigen der James Cook von Westfalia, der LBX 365 von Bimobil und der Concept Van 2019 von Vmax Construction. Sie sind die ersten Fahrzeuge, die über das Aufbau- Schnittstellenmodul des Autobauers, genannt „Mercedes-Benz Advanced Control“ (MBAC), verfügen und so zu einem vernetzten Zuhause auf Rädern werden. Die Möglichkeiten der MBAC reichen von der zentralen Anzeige des Wasserfüllstands bis zur Regulierung von Licht und Heizung per Touch-Displays oder Smartphone-App.

Bedarfsermittlung

Bei der Entwicklung der dritten Sprinter-Generation spielten die Bedürfnisse von Reisemobilisten und Aufbauherstellern von Anfang an eine wesentliche Rolle. So ist der aktuelle Sprinter, nebst bewährter Kastenwagen- und Fahrgestell-Variante, auch als Triebkopf erhältlich und ermöglicht Aufbauherstellern damit viel Freiheit bei der Gestaltung ihres Wohnbereichs. Der Sprinter ist mit Vorderrad-, Hinterrad- oder Allradantrieb verfügbar. Für angenehme Reisegeschwindigkeiten sorgen wahlweise Vier- oder Sechszylinder-Dieselmotoren mit 6-Gang-Schaltgetriebe oder 9G-Tronic bzw. 7G-Tronic Plus Automatikgetriebe. Daneben bietet er beispielsweise den ergonomisch geformten und drehbaren Fahrer- und Beifahrersitzen oder der elektrischen Parkbremse für einen barrierefreien Zugang vom Cockpit in den Wohnbereich. Auch verfügt er über das MBUX Multimediasystem (Mercedes-Benz User Experience) mit bis zu 10,25-Zoll großem Touch-Display und eine ganze Reihe von Assistenzsystemen, die bislang den Pkw-Baureihen von Mercedes-Benz vorbehalten waren. Dazu gehören der radarbasierte Abstands-Assistent Distronic, der Aktive Brems-Assistent oder der Aktive Spurhalte-Assistent.

Während der gesamten Messetage stehen Experten für Fragen am Mercedes-Stand in Halle 16 zur Verfügung.

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