Continental Virtuelle A-Säule gegen tote Winkel

Redakteur: Marion Fuchs

Das Babenhausener Technologieunternehmen behebt mit einer virtuellen A-Säule den toten Winkel im vorderen Blickfeld.

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Die virtuelle A-Säule bietet mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer.
Die virtuelle A-Säule bietet mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer.
(Bild: Continental)

Mit seiner jüngsten Innovation lässt Continental nach eigenen Angaben breite Frontsäulen im Auto regelrecht durchsichtig werden. Die Virtuelle A-Säule räumt tote Winkel im vorderen Sichtfeld aus und sorgt damit für zusätzliche Sicherheit.

Kernelemente der Virtuellen A-Säule von Continental sind die neuen, flexiblen OLED-Displays und die Innenraum-Kamera zu Fahrererkennung. Fahrer kompensieren den durch die A-Säulen eingeschränkten Blickwinkel häufig dadurch, dass sie ihre Position während der Fahrt anpassen.

Deshalb erfasst die von Continental entwickelte und direkt über dem Lenkrad angebrachte Innenraum-Kamera die Bewegungen des Fahrers. Gleichzeitig senden die außen am Fahrzeug montierten Surround View-Kameras Aufnahmen von der unmittelbaren Fahrzeugumgebung an die OLED-Displays, die im Inneren des Autos in die A-Säulen integriert sind. Die Live-Aufnahmen der externen Kameras bieten dem Fahrer in Verbindung mit der Erfassung seiner Kopfbewegungen ein dynamische Perspektive vom Fahrzeugumfeld – damit eröffnet die Virtuelle A-Säule ein räumliches Sichtfeld, das eher wie der Blick durch ein erweitertes Fenster als eine Videoeinspielung wirkt.

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