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Akzo Nobel/Wiha Werkzeuge und Schulungen für die Reparatur von Elektroautos

| Redakteur: Dr. Holger Schweitzer

Wer E-Fahrzeuge instand setzen möchte, braucht das entsprechende Werkzeug. Kunden des Reparaturlackherstellers Akzo Nobel können künftig das erforderliche Equipment von Wiha beziehen.

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Teil des neuen E-Mobilitätszweiges von Akzo Nobel: Kunden des Lackherstellers können zertifiziertes Werkzeug für die E-Auto-Reparatur des Hersteller Wiha beziehen.
Teil des neuen E-Mobilitätszweiges von Akzo Nobel: Kunden des Lackherstellers können zertifiziertes Werkzeug für die E-Auto-Reparatur des Hersteller Wiha beziehen.
(Bild: Akzo Nobel)

Langsam, aber sicher steigt der Anteil an Elektroautos auf deutschen Straßen. Der Reparaturlackhersteller Akzo Nobel rät deshalb K&L-Betrieben dazu, sich verstärkt mit diesem Geschäftsfeld zu beschäftigen. Damit die Werkstätten in puncto Ausrüstung hierfür gut aufgestellt sind, kooperiert das Unternehmen mit dem Werkzeughersteller Wiha. Akzo-Nobel-Kunden können auf diese Weise VDE-isolierte Werkzeuge beziehen – im Werkzeugkoffer oder im voll ausgestatteten Werkstatttrolley.

„Wir sind stolz auf diese neue Partnerschaft und das starke Wiha-Werkzeugsortiment, auf das die Kunden in unserem Zubehörkatalog zugreifen können“, sagt Oliver Gold, Technical Customer Support bei Akzo Nobel in der DACH-Region (Deutschland, Österreich und Schweiz). Einen weiteren wichtigen Baustein für K&L-Betriebe, um für sich das Geschäftsfeld der E-Mobilität zu erschließen, sieht Gold in Trainings. Denn: Die Mitarbeiter in den Betrieben, die Hybrid- oder E-Fahrzeuge reparieren oder lackieren, müssen speziell im Bereich der Hochvolttechnik geschult sein.

Schulung zum E-Experten

Damit K&L-Unternehmer ihre Mitarbeiter auf den erforderlichen Wissensstand bringen können, bietet Akzo Nobel ein dreistufiges Trainingsprogramm zum E-Experten an. Die unterste Stufe ist laut dem Stuttgarter Unternehmen für Mitarbeiter gedacht, die Elektrofahrzeuge bewegen und Servicearbeiten jeglicher Art durchführen. In der höchsten Schulungsstufe wird Mitarbeitern, die bereits über elektrotechnische Vorkenntnisse im Kraftfahrzeugbereich verfügen, zusätzliches Fachwissen vermittelt.

„Neben dem umfassenden Thema der Elektromobilität sehen wir in der Zukunft unterschiedliche Mobilitätskonzepte auf unsere Reparaturbetriebe zukommen“, erklärt Gold. Deshalb werde man die Reparaturkonzepte entsprechend kontinuierlich erweitern und vertiefen. Hierfür hat das Unternehmen einen eigenen Geschäftsbereich unter der Bezeichnung „Akzo Nobel newmobility“ geschaffen. Laut Gold geht es hier darum, nachhaltige und zukunftsorientierte Konzepte zu erarbeiten, die den Kunden des Lackherstellers neue Möglichkeiten eröffnen sollen.

Akzo Nobel newmobility ist ein neuer Geschäftsbereich, der zukunftsorientierte Konzepte entwickeln soll.
Akzo Nobel newmobility ist ein neuer Geschäftsbereich, der zukunftsorientierte Konzepte entwickeln soll.
(Bild: Akzo Nobel)

Ein Praxistipp der Akzo-Nobel-Experten: Beim Lackieren von Hybrid- und E-Fahrzeugen müssen die Mitarbeiter darauf achten, dass der Fahrzeugakku in der Lackierkabine nicht zu hohen Temperaturen ausgesetzt ist, da die Batterien empfindlich reagieren. Der Lackhersteller hat deshalb für die Marken Sikkens und Lesonal ein spezielles Reparaturlacksystem im Programm, das sich hinsichtlich Trocknungszeiten und -temperaturen für alle Hybrid- und E-Fahrzeuge eignet.

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