Workademie - Weiterbildung zum Unfallschadenmanager „Zwei Gleichgesinnte mit Weiterbildungsauftrag“

Das Gespräch führte Christian Otto 5 min Lesedauer

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Robert Paintinger von der Karosserie- und Fahrzeugbauer-Innung Südbayern hatte den Unfallschadenmanager einst ins Leben gerufen. Zusammen mit Trast-Geschäftsführer Ralf Schütte hat er das Konzept neu ausgerichtet. Was das bedeutet und welche Mehrwerte man bieten will, erklären die beiden im Gespräch.

Robert Paintinger(Bild:  Jürgen Klasing)
Robert Paintinger
(Bild: Jürgen Klasing)

Wo liegen die Ursprünge der Workademie?

Robert Paintinger: Im Jahr 2016 ist Stefan Höslinger auf mich zugegangen und erklärte mir, was ihm als Berater aufgefallen sei: In den Betrieben fehle es an Schaltstellen. Er meinte damit die Personen, die die Auftragsprozesse ordentlich abwickeln und dafür sorgen, dass alles administrativ und produktiv zusammenspielt und der Betrieb somit Geld verdient. Ein Problem sah er in den unterschiedlichen Wissensbereichen, die niemals zusammengeführt worden sind. Er wollte dies damals tun und fragte, ob wir als Karosserie- und Fahrzeugbauer-Innung Südbayern das verantworten möchten. Es ist ein klassisches Weiterbildungsthema und wir waren dafür sehr offen. Die Innung hat die Entwicklung dieser Weiterbildung in Auftrag gegeben. In der Folge wurden 18 Unfallschadenmanager-Kurse mit im Schnitt 20 Teilnehmern zusammen mit Stefan Höslinger sehr erfolgreich organisiert. Dann ist Stefan Höslinger ganz plötzlich verstorben. Zunächst hat Peter Vogel aus Brilon seine Rolle übernommen und extrem gut umgesetzt. Aber der Kurs brauchte eine Überarbeitung.