Farbmessung Den richtigen Ton treffen

Von Malika Matkarimova 1 min Lesedauer

Das Spektrofotometer „Irus Scan“ nutzt RGB-Kamera, Glanzmessung sowie eine umfangreiche Datenbank zur Farbtonermittlung. Axalta vermeldet eine hohe Nachfrage nach diesem System.

Axalta meldet die Auslieferung des 100.000. Irus Scan. (Bild:  2024 Barry Cantrell)
Axalta meldet die Auslieferung des 100.000. Irus Scan.
(Bild: 2024 Barry Cantrell)

Axalta hat das 100.000. Exemplar seines Farbtonmessgeräts „Irus Scan“ an den Markt ausgeliefert, teilt der amerikanische Lackhersteller mit. Das digitale Spektrofotometer ist Teil eines dreistufigen Farbtonmanagement-Prozesses (Scannen, Finden, Mischen). Laut Unternehmensangaben sollen Karosserie- und Lackierbetriebe damit Farbnuancen exakt messen und die passenden Mischformeln für die Kabine abrufen können.

Technisch verfüge das aktuelle Messgerät über eine hochauflösende RGB-Kamera sowie eine integrierte Glanzmessfunktion. Diese Komponenten ermöglichen dem Lackierer eine Oberflächenvisualisierung in Echtzeit. Über eine digitale Schnittstelle gleicht die Software die erfassten Messdaten mit einer Datenbank ab, die gemäß Herstellerangaben mehr als zwei Millionen Farbformeln umfasst. Durch diesen automatisierten Prozess soll der Anwender im Betrieb bereits bei der ersten Messung auf dem Karosserieblech den korrekten Farbton für die Mischbank ermitteln können.

Troy Weaver, Leiter des Reparaturlackgeschäfts bei Axalta, verweist auf die zunehmende Komplexität von Fahrzeugoberflächen durch Effektpigmente und unterschiedliche Glanzgrade. Die eingesetzten Messgeräte müssten mit dieser Entwicklung Schritt halten, so Weaver. Der erreichte Meilenstein von 100.000 Geräten basiere auf knapp 50 Jahren Farbforschung und -entwicklung des Unternehmens.

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