Gebrauchtteile
„Stand jetzt würde ich in diese Vorleistung nicht gehen“
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Tim Kiesow ist Geschäftsführer des flächenmäßig größten Autoverwerters Deutschlands. Im Gespräch blickt er auf die Vorstöße der OEMs beim Thema Gebrauchtteile, die Voraussetzungen für einen funktionierenden Kreislauf und Player, die das Geschäft schnell an sich ziehen könnten.
Herr Kiesow, inwieweit werden die hiesigen Verwerter an dem Geschäft mit Gebrauchtteilen partizipieren, wenn auch andere Player wie OEMs hier nun aktiv werden?
Tim Kiesow: Auch ich stelle mir die Frage, wer das Geschäft an sich reißt. Und wie viel bleibt da am Ende noch für die restlichen Marktteilnehmer übrig? Einige Verwerter haben Verträge mit Volkswagen und BMW und erhalten dadurch Chargen neuerer Fahrzeuge, um diese zu verarbeiten. Parallel baut Volkswagen in Zwickau das eigene Werk um und will da circa 15.000 Fahrzeuge im Jahr demontieren. Das ist aus meiner Sicht erst mal sehr viel Marketing und noch zu wenig greifbar. Aber was machen sie in Zukunft? Welche Autos werden sie heranziehen? Sie werden sicherlich aus den eigenen Werken zuerst die Versuchsträgerfahrzeuge verarbeiten. Daran wollen sie lernen.
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