Schadenabwicklung „Eine saubere technische Begründung schlägt jede automatisierte Kürzung“

Von Christian Otto 5 min Lesedauer

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Christoph Marschner bietet mit Fair Claim den K&L-Betrieben unter anderem konkrete Hilfe bei der richtigen Kalkulation. Wie viel Geld dort liegen gelassen wird, was KI noch nicht kann und was Schulungen in diesem Feld so wichtig macht, erklärt er im Gespräch.

Christopher Marschner ist Geschäftsführer bei der MRM Fair Claim GmbH und kennt die Defizite bei der Kalkulation aus seiner Zeit im K&L-Betrieb.(Bild:  Alexander Kivrakidis / Fair Claim)
Christopher Marschner ist Geschäftsführer bei der MRM Fair Claim GmbH und kennt die Defizite bei der Kalkulation aus seiner Zeit im K&L-Betrieb.
(Bild: Alexander Kivrakidis / Fair Claim)

Herr Marschner, wo liegen die Ursprünge von Fair Claim?

Christopher Marschner: Wir sind selbst aus einem Lackier- und Karosseriebetrieb entstanden. Wir hatten räumliche Limitierungen und haben dann angefangen, unsere Prozesse zu optimieren. Meine Aufgabe war es damals als kaufmännischer Leiter für eine Ertrags- und Umsatzsteigerung zu sorgen. Dann haben wir uns immer mehr mit dem Thema Schadenkalkulation beschäftigt, da uns Partnerbetriebe baten, ihnen dort ein bisschen zu helfen. So begann das auf kleiner Flamme. Und wir holten da nicht nur 100 bis 200 Euro, sondern teilweise 1.000 und mehr Euro raus. Das basiert allein darauf, dass wir vollständig fach- und sachgerecht kalkulieren, unter Einbezug der Nebenpositionen. Dann haben wir vor sechs Jahren entschieden, eine weitere Firma zu gründen. Heute vervollständigen wir für Reparaturbetriebe die Schadenkalkulationen und setzen ungesteuerte Kaskoschäden erfolgreich durch. Zusätzlich vermitteln wir das Kalkulationswissen auch über das Thema Schulung.