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Werkstattausrüstung Maha übernimmt ATT

| Autor: Ottmar Holz

Die Konsolidierung und Konzentration auf dem deutschem Werkstattausrüstungsmarkt geht weiter. Nach der erst wenige Jahre zurückliegenden Abspaltung von der inzwischen insolventen ehemaligen Muttergesellschaft hat der Prüftechnikspezialist ATT jetzt wieder einen namhaften Besitzer aus der Branche.

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(Bild: Maha )

Zum Monatsbeginn hat die Maha Maschinenbau Haldenwang GmbH die in Kehl am Rhein ansässige ATT Automotive Testing Technologies übernommen. Dies haben die beiden Unternehmen am Montag in einer Presseerklärung bekannt gegeben.

ATT besteht seit dem Jahr 2000, damals gegründet als Joint-Venture zwischen der Robert Bosch GmbH und der Nussbaum-Gruppe. 2016 löste sich die ATT Nussbaum Prüftechnik GmbH aus der Nussbaum GmbH & Co. KG heraus und firmierte seit Ende Januar 2020 als ATT Automotive Testing Technologies GmbH.

Seit der Abspaltung von der Nussbaum-Gruppe im Jahr 2016 hat sich die ATT nach Unternehmensangaben nicht nur im deutschen, sondern auch im internationalen Prüfgeschäft eine bedeutende Marktposition als Komplettanbieter von Prüftechnik zur periodischen Fahrzeugüberwachung erarbeitet. „Wir freuen uns sehr, dass ATT nun diesen Weg des Wachstums durch Innovationsstärke, basierend auf der Fokussierung der Bedürfnisse unserer Kunden, gemeinsam mit der Maha Group beschreiten kann“, verkündet Herr von Wrede, Sprecher der Gesellschafter der ATT.

Das Credo der ATT lautet: Unsere Kunden vertrauen unserer technischen Kompetenz und der exzellenten Produktqualität, diese ist „Made in Germany“. „Dieses ist auch ganz genau unsere Philosophie“, unsterstreicht Stefan Fuchs, Geschäftsführer von Maha. Zudem bestätigt er: „Wir garantieren weiterhin unseren gemeinsamen Kunden: ‚Real Made in Germany, Fahrzeugprüftechnik zum besten Preis-Leistungs-Verhältnis!‘“

Außerdem fügt Stefan Fuchs hinzu: „Eine besondere Stärke der ATT ist die Kundennähe. Selbstverständlich dürfen die Kunden der ATT damit rechnen, dass das vertrauensvolle Verhältnis im Zentrum unserer Bestrebungen steht und dass wir zeitnah in Kontakt mit Ihnen treten werden.“

„Alle Beteiligten sind sich darüber einig, dass dies eine sehr gute Lösung für ATT und Maha, aber auch vor allem für deren Kunden ist“, sagt abschließend Maha-Geschäftsführer Michael Amann.

Aus welchen Produktenlinien sich das weitgehend deckungsgleiche Produktportfolio in Zukunft zusammensetzen wird, war der Verlautbarung der Unternehmen nicht zu entnehmen. Die Synergieeffekte dürften jedoch immens sein, mit dem ATT-Produkt Truckbay, einer skalierbaren Fertiggrubentechnologie für Lkw-Werkstätten, festigt Maha die eigene Kompetenz im Nutzfahrzeugbereich nachdrücklich.

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