Fahrzeugbewertung/Schadendiagnose (K)ein Vergleich

Von Peter Diehl

Häufig ist von Karosseriescannern und deren Software mit künstlicher Intelligenz die Rede. Wir stellen Angebote und Technologien gegenüber – wohl wissend, dass sich unter den sprichwörtlichen Äpfeln und Birnen auch Zwetschgen befinden.

Der Adomea-Scanner des TÜV Rheinland arbeitet in einem umschlossenen Raum. Er nimmt nicht nur Farbbilder auf, sondern erfasst auch Oberflächenkrümmung und -reflektion.
Der Adomea-Scanner des TÜV Rheinland arbeitet in einem umschlossenen Raum. Er nimmt nicht nur Farbbilder auf, sondern erfasst auch Oberflächenkrümmung und -reflektion.
(Bild: TÜV Rheinland)

Es geht um Zeitersparnis, den Verkauf zusätzlicher Werkstattleistungen, mitunter auch um Qualitätskontrolle und in bestimmten Fällen um Unterstützung der Sachverständigentätigkeit. Hierzu können Karosseriescanner in ihren unterschiedlichen Bauarten einen Beitrag leisten. Wobei derzeit noch menschliche Nacharbeit erforderlich ist, denn die Präzision der Hard- und Software und somit die Reproduzierbarkeit der Ergebnisse lässt zu wünschen übrig (siehe auch Infokästen).

Dieser Beitrag soll den Status quo darstellen: Welche Anbieter sind im Markt aktiv? Um welche Bauarten geht es? Werden Optionen angeboten? Die Tabelle listet zudem den Zeit-, Flächen- und Höhenbedarf der verschiedenen Karosseriescanner auf. Diese vier Scannerbauarten werden unterschieden: