Nexa Autocolor

Maßnahmen für mehr Effizienz

| Redakteur: Marion Fuchs

Lars Worring ist sichert, dass effektives Arbeiten Kunden und Mitarbeiter überzeugt.
Lars Worring ist sichert, dass effektives Arbeiten Kunden und Mitarbeiter überzeugt. (Bild: Nexa Autocolor)

Was genau bedeutet Lean Management und welche Vorteile hat es für den Karosserie- und Lackierbetrieb? „Vereinfacht gesagt ist Lean Management eine Methode, mit der Prozesse und Verfahrensweisen optimiert werden mit dem Ziel, eine effizientere Nutzung des Betriebes und der betrieblichen Möglichkeiten zu erreichen“, erklärt Lars Worring, Customer Process Manager Nexa Autocolor. „Dabei bezieht das Lean Management von der Schadensannahme über das Finish bis zum Betriebsmanagement alle Unternehmensbereiche ein, bietet für jeden Karosserie- und Lackierbetrieb optimale individuelle Maßnahmen und Lösungen.“

Seit Anfang 2017 berät und unterstützt Lars Worring im Rahmen einer eigens hierfür geschaffenen Stelle die Partnerwerkstätten von Nexa Autocolor bei der betrieblichen Optimierung und kennt sich zudem aufgrund seiner früheren Ausbildung als/zum Fahrzeuglackierer sehr gut mit den Anforderungen und Bedürfnissen der Karosserie- und Lackierbetriebe aus. Als eine mögliche Maßnahme im Rahmen der Unternehmensoptimierung nennt der Optimierungsprofi etwa die Integration sogenannter Multifunktions-Arbeitsplätze in die Prozesse der Werkstatt. „Kurz gesagt handelt es sich dabei um vollständig eingerichtete Multifunktions-Arbeitsplätze, an denen kleinere Schäden von der Instandsetzung durch kleine Spachtelarbeiten bis zum Finish vollständig repariert werden“, erläutert Lars Worring. „Dabei handelt es sich hauptsächlich um Reparaturen von ein bis zwei Bauteilen in einem Kostenumfang von ca. 1.600 bis 1.800 Euro.“

Wirtschaftlich instandsetzen

Kleinschäden werden direkt bei der Annahme auf die Arbeitsplätze weitergeleitet und hier bearbeitet. „Demontage, Spachtelarbeiten, Applikation, Finish – im Prinzip können hier alle Instandsetzungsschritte durchgeführt werden. Das reduziert Prozess-, Rangier- und Umrüstzeiten, entlastet die Lackierkabine, wirkt sich vorteilhaft auf Personalkosten, Ausmaß der benötigten Flächen und sogar den Abgasausstoß aus. Aufgrund des ergonomischeren Arbeitens haben Multifunktionsarbeitsplätze zudem positive Auswirkungen auf die Mitarbeitergesundheit“, so Lars Worring. Damit sie ihre positive Wirkung auf den Betrieb entfalten können, sollten die Multifunktionsboxen idealerweise mit allen Werkzeugen und Materialien ausgerüstet sein, die für die entsprechenden Arbeiten vonnöten sind. Lars Worring: „Ein einheitliches, kompaktes Produktsortiment, eine moderne Absauganlage sowie eine unterfahrbare Hebebühne für ergonomisches Arbeiten sollten dabei ebenso selbstverständlich sein wie ein durchdachter und identischer Aufbau aller Multifunktionsboxen.“ Der Gedanke dahinter: Egal, in welcher Box ein Mitarbeiter tätig ist, er weiß immer genau, wo er welches Tools und welche Materialien findet. So ist ein schnelles und effizientes Arbeiten möglich. Setzt der Betrieb dann noch auf Transmobile, mit denen verunfallte Fahrzeuge per Joystick durch die Werkstatt bewegt werden können, erhöht sich die Zeitersparnis noch einmal.

Effektiv arbeiten

Doch bringt der Einsatz von Multifunktionsboxen jedem Unternehmen etwas? Generell, so Lars Worring, nehme die Anzahl an Schäden statistisch gesehen insgesamt zu, der Anteil kleinerer Schäden wie Parkrempler sei hierbei jedoch höher als der größerer Schäden – und eben genau diese Kleinschäden seien prädestiniert für die Instandsetzung in Multifunktionsboxen. Neben den zahlreichen Pluspunkten wie Zeitersparnis, Kostenreduktion und erhöhter Produktivität spreche auch dies für die Nutzung der kompakten Arbeitsplätze. Lars Worring: „Und letztendlich sollte man auch nicht vergessen, dass ein Betrieb eher potenzielle neue Kunden und Mitarbeiter für sich gewinnt, wenn er modern und hell ausgestattet ist sowie attraktive Arbeitsbedingungen bietet – Aspekte, die man in Zeiten zunehmend gesteuerter Schäden und steigenden Fachkräftemangels nicht vernachlässigen sollte.“

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