Suchen

VW-Nfz Neuer T 6.1 debütierte auf der Bauma

| Redakteur: Marion Fuchs

Der Hannoveraner Nutzfahrzeughersteller zeigte auf der Bauma 2019 erstmals seinen T 6.1 als Kastenwagen und Pritsche mit Doppelkabine sowie neuen Assistenzsystemen.

Firmen zum Thema

Der Transporter 6.1 wurde auf der „bauma 2019“ als Kastenwagen und Pritsche mit Doppelkabine gezeigt.
Der Transporter 6.1 wurde auf der „bauma 2019“ als Kastenwagen und Pritsche mit Doppelkabine gezeigt.
(Bild: VWN)

Nach der Weltpremiere des Multivan 6.1 im Februar zeigte Volkswagen Nutzfahrzeuge in München erstmals den neuen Transporter 6.1. mit seiner Vielfalt der Karosserievarianten: als Kastenwagen und Kombi sowie als Einzel- und Doppelkabine mit Pritsche.

Volkswagen Nutzfahrzeuge hat nach eigenen Angaben für das Update der sechsten Transporter-Generation bewusst die neue Zusatzbezeichnung 6.1 gewählt. Denn die realisierten technischen Maßnahmen gehen wohl über eine gewöhnliche Modellpflege hinaus. Stellvertretend zeigt das der Wechsel von einer hydraulischen auf eine elektromechanische Servolenkung. Durch die elektromechanische Lenkung hielt ein neues Spektrum der Assistenzsysteme und damit ein Plus an Sicherheit und Komfort Einzug in die Baureihe. Zu den neuen Assistenzsystemen gehören Technologien wie der „Lane Assist“ (aktives Spurhaltesystem), der „Park Assist“ (ermöglicht das Parken mit automatischer Lenkung), der Flankenschutz (warnt bei kritischer Annäherung an Hindernisse und Personen), der Ausparkassistent (schützt beim rückwärts Ausparken) und der „Trailer Assist“ (macht das Manövrieren mit Anhänger durch das automatische Lenken zum Kinderspiel). Ergänzt wird das Spektrum der neuen Systeme durch eine Verkehrszeichenerkennung (in Kombination mit Navigationssystem erhältlich). Im Kastenwagen und Kombi serienmäßig an Bord ist zudem der neue Seitenwindassistent. Er stabilisiert den Transporter 6.1, falls der Wagen zum Beispiel auf einer Brücke von einer Windböe erfasst wird. Ebenfalls serienmäßig sind die Multikollisionsbremse und der Berganfahrassistent.

Erleichterter Arbeitsalltag

Darüber hinaus bereichern neue Features den Arbeitsalltag im Frontbereich des 6.1. Dazu gehören eine 230-Volt-Steckdose am Fahrersitz und ein abschließbares Fach unter der Doppelsitzbank auf der Beifahrerseite. Neu konzipiert wurde zudem eine Lademöglichkeit für langes Transportgut; es kann nun bis unter die Beifahrerdoppelsitzbank geschoben werden (Unterladefunktion). Dadurch steigt die maximale Laderaumlänge von 2.450 mm auf 2.800 mm, respektive von 2.900 mm auf 3.300 mm (bei verlängertem Radstand).

Serienmäßig ist der Transporter 6.1 darüber hinaus mit einer separaten Laderaumschließung ausgestattet (Kastenwagen und Kombi mit Trennwand). Dabei kann der Laderaum getrennt vom Fahrerhaus verriegelt werden.

Erweitert wurde die Serienausstattung mit elektrischen Fensterhebern, Zentralverriegelung, elektrisch verstell-und beheizbaren Außenspiegeln, neuen H7-Scheinwerfer, hellen und energieeffizienten Innenleuchten in LED-Technik sowie das Radiosystem „Composition Audio“ mit Bluetooth- Freisprecheinrichtung.

VW-Nfz hat den Arbeitsplatz im Transporter 6.1 ebenso auf die Anforderungen der digitalen Welt zugeschnitten. Neu an Bord ist optional die dritte Generation des Modularen Infotainment- baukasten (MIB3); die neuen Systeme ermöglichen völlig neue Anwen- dungen und Onlinedienste. Das wichtigste Ausstattungsfeature der neuen Bordnetzarchitektur ist zudem eine integrierte SIM-Card (eSIM). Mit dieser eSIM öffnet sich ein neues Spektrum online-basierter Funktionen und Services.

(ID:45894258)