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Repanet Regionaltagungen im Fokus

Redakteur: Marion Fuchs

Das Standox Werkstattnetzwerk integriert Kompaktseminare in die Regionaltagungen um juristische und kalkulatorische Themen zu diskutieren. Zahlreiche Mitglieder nahmen dieses neue Angebot an.

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Referent Tobias Kolesnyk während eines Kompaktseminars.
Referent Tobias Kolesnyk während eines Kompaktseminars.
(Bild: Repanet)

Zu insgesamt vier Regionaltagungen lud Repanet e.V. in 2019 seine Mitglieder ein, um über aktuelle Themen der K&L-Branche zu informieren. Neu ins Programm integriert wurden zwei jeweils zweistündige Kompaktseminare, in denen Experten auf juristische und kalkulatorische Aspekte bei der Abrechnung von Kfz-Reparaturarbeiten eingingen. Die Vorträge waren nach Firmenangaben inhaltlich breit aufgestellt, von der Bedeutung von Kennzahlen bis zur Bedeutung von Unternehmenskultur. Ein wachsender Erfolgsfaktor für Betriebe jeder Größenordnung ist die Analyse betriebswirtschaftlicher Zahlen, Daten und Fakten. Das stellte Unternehmensberater Michael Zülch klar, der mit seinem „Kennzahlen-Kompass“ ein Online-Tool für Werkstattleiter vorstellte, mit dem sich jeder Betrieb schnell und unkompliziert einen Überblick über seine wirtschaftliche Situation verschaffen kann.

Theorie sofort umgesetzt

Auf viel Interesse stieß auch der Vortrag von Tobias Kolesnyk, Repanet Berater für Marketing und Werbung. Er beschrieb das Verhalten von Internetnutzern, die auf der Suche nach einer Reparaturwerkstatt sind, und gab Tipps, wie Betriebe potenzielle Kunden mit Online-Marketing- Maßnahmen im lokalen Umfeld überzeugen können. Abgerundet wurde das Programm durch einen Vortrag von Repanet Vorstandsmitglied Andreas Keller. Er ging auf ein Thema ein, das für die Branche immer wichtiger wird: Wie können die Werkstätten Mitarbeiter und Auszubildende finden und langfristig an den Betrieb binden? Keller setzt dabei auf den Faktor Unternehmenskultur. Eine seiner Thesen: „Wir brauchen Chefs, die nicht nur über die klassischen Managerfähigkeiten verfügen, sondern sich auch auf die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter fokussieren.“

„Das Prinzip Repanet funktioniert seit über zwanzig Jahren so gut, weil wir engen Kontakt mit unseren Mitgliedern pflegen“, erklärt Margarita Debos, Vorstandsmitglied von Repanet. Von Beginn an konnten die Repanet Mitglieder bedarfsgerecht auf das Repanet Beraterteam zurückgreifen. Zu den diesjährigen Regionaltreffen zieht sie ein zweischneidiges Fazit: „Die Teilnehmer, waren durchweg zufrieden“, sagt sie. „Aber viele Betriebe konnten es sich nicht einrichten, zum Treffen zu kommen. Was sehr schade ist, denn so fehlt ein wichtiger Baustein von Repanet: der Erfahrungsaustausch.“ Ein Grund dafür: Die Abläufe in vielen Betrieben sind so eng getaktet, dass es zum Problem wird, wenn der Chef wegen einer Tagung ein oder zwei Tage weg ist. Darum will Repanet seine Regionaltagungen zukünftig verstärkt in das zeitliche Umfeld größerer Branchentreffs verlegen. Ins Auge gefasst hat man dafür Veranstaltungen wie die Würzburger Karosserie- und Schadenstage im März.

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