Alternative Antriebe Renault-Joint-Venture zeigt Brennstoffzellen-Kleinbus

Autor / Redakteur: sp-x / Lena Sattler

Renault hat bereits mehrere Elektro-Master mit Brennstoffzellentechnik vorgestellt. Jetzt kommen von dem Unternehmen Hyvia ein Kleinbus und ein Plattformfahrgestell hinzu: Beide sollen ab dem nächsten Jahr zum Verkauf angeboten werden.

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Der rein elektrisch angetriebene Kleinbus auf Basis des Renault Master kommt dank Brennstoffzelle bis zu 300 Kilomter weit.
Der rein elektrisch angetriebene Kleinbus auf Basis des Renault Master kommt dank Brennstoffzelle bis zu 300 Kilomter weit.
(Bild: Renault)

Mit dem Plattformfahrgestell H2-Tech und dem City-Bus H2-Tech zeigt das Renault-Joint-Venture Hyvia zwei neue Varianten seines Brennstoffzellen-Transporters auf Master-Basis. Beide Fahrzeuge feiern jeweils aktuell auf Fachmessen in Paris und Lyon ihre Premieren, kommendes Jahr sollen sie auf den Markt kommen.

Angetrieben werden die Brennstoffzellen-Fahrzeuge von Elektromotoren, die ihren Strom aus einer 33-kWh-großen Batterie sowie aus einer 30-kW-Brennstoffzelle beziehen. Der Master H2-Tech verfügt über zwei je 1,5-Kilogramm-Wasserstoff-fassende 700-bar-Tanks, was ein Reichweitenfenster von 250 Kilometer erlaubt. Das Nachtanken mit Wasserstoff soll fünf Minuten dauern. Das Plattformfahrgestell erlaubt eine Vielzahl von Umbauten wie etwa einen Kofferaufbau mit 19 Kubikmetern Stauraum.

Kleinbus mit 300 Kilometer Reichweite

Die Bus-Version mit 350-bar-Tank kann bis zu 4,5 Kilogramm Wasserstoff mitführen, was eine Reichweite von 300 Kilometer ermöglichen soll. Der für den städtischen Einsatz ausgelegte Kleinbus kann bis zu 15 Fahrgäste befördern – davon neun sitzend und sechs stehend.

Angeboten werden die emissionsfreien Nutzfahrzeuge von dem eigens gegründeten Joint-Venture-Unternehmen Hyvia, an dem neben Renault der US-Brennstoffzellenhersteller Plug Power beteiligt ist. Zielgruppe sind in erster Linie Gewerbekunden und Kommunen.

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