HWK Frankfurt-Rhein-Main Zuwendungsbescheid übergeben

Redakteur: Marion Fuchs

Die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main hat erneut einen Zuwendungsbescheid für Berufsorientierungsmaßnahmen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung erhalten.

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(v.l.n.r.) Ralf Möller, Bürgermeister der Stadt Weiterstadt, Dr. Michael Meister, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Bernd Ehinger, Präsident der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main und Fredy Dorr, Projektkoordinator der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main.
(v.l.n.r.) Ralf Möller, Bürgermeister der Stadt Weiterstadt, Dr. Michael Meister, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Bernd Ehinger, Präsident der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main und Fredy Dorr, Projektkoordinator der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main.
(Bild: HWK)

Die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main hat im Berufsbildungs- und Technologiezentrum Weiterstadt aus den Händen des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Dr. Michael Meister, einen Zuwendungsbescheid für Berufsorientierungsmaßnahmen in Höhe von 326.400 Euro erhalten. Die Bundesförderung von Maßnahmen beträgt pro Teilnehmer 300 Euro. Das Land Hessen fördert zusätzlich noch mit 150 Euro pro Teilnehmer. Der Bewilligungszeitraum gilt vom 1. Januar 2019 bis 31. August 2020.

Dr. Michael Meister betonte: „2019 ist das Jahr der Berufsbildung. Wir betonen damit, dass die akademische und die berufliche Bildung gleichwertige Bildungskarrieren eröffnen. Und wir wollen, dass jeder die berufliche Richtung einschlägt, die zu ihr oder ihm passt. Deswegen setzt sich das BMBF für Berufsorientierung ein, damit die Schülerinnen und Schüler sich nach ihren Talenten entwickeln. Das ist hier im Berufsbildungs- und Technologiezentrum Weiterstadt wie an allen Bildungszentren eine gute Investition in die Zukunft Deutschlands.“

Berufsorientierungsmaßnahmen bestehen nach Kammerangaben aus einer Potenzialanalyse für Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse. Die beinhaltet mindestens 10 Stunden für Übungen, verteilt auf zwei Tage und schließt mit individuellen Feedbackgesprächen. Bei den Werkstatttagen werden mindestens fünf Berufsfelder angeboten, aus denen die Schülerinnen und Schüler drei auswählen. Es wird dann eine praktische Einweisung und Informationen zu diesen Berufen über einen Zeitraum von zwei Wochen durchgeführt. Die Gruppengröße soll dabei nicht mehr als 15 Jugendliche umfassen.

Im Jahre 2018 hatten 1.149 Schülerinnen und Schüler aus dem Kammerbezirk an derartigen Berufsorientierungsmaßnahmen teilgenommen. Dafür hatte die Kammer Bundesmittel in Höhe von rund 320.000 Euro erhalten. Auf das BTZ Weiterstadt entfielen dabei 715 Teilnehmer.

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