Rekordwert 590 Pkw pro 1.000 Einwohner

Von dpa 1 min Lesedauer

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Trotz Klimazielen und Verkehrswende steigt die Pkw-Dichte in Deutschland weiter an, wie Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen. 49,3 Millionen Pkw sind mittlerweile zugelassen – ein neuer Höchststand. Dabei gibt es bei der Autodichte einige regionale Unterschiede.

Es wird immer voller auf Deutschlands Straßen. Nur in wenigen Bundesländern ist die Pkw-Dichte zuletzt leicht zurückgegangen.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Es wird immer voller auf Deutschlands Straßen. Nur in wenigen Bundesländern ist die Pkw-Dichte zuletzt leicht zurückgegangen.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

In Deutschland gibt es trotz Bemühungen um eine Verkehrswende immer mehr Autos. 590 Personenkraftwagen je 1.000 Einwohner zählte das Statistische Bundesamt Anfang dieses Jahres. Ein Jahr zuvor waren es 588, im Jahr 2023 noch 587. Seit 2008 sei die Pkw-Dichte stetig gestiegen, teilte die Wiesbadener Behörde auf Basis von Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) und eigener Berechnungen mit.

Die Zahl der zugelassenen Autos in Deutschland erreichte einen Höchststand: Zum Stichtag der Auswertung am 1. Januar 2025 waren nach KBA-Zahlen hierzulande 49,3 Millionen Pkw zugelassen und damit so viele wie nie zuvor.

Regionale Unterschiede

Die höchste Pkw-Dichte machten die Statistiker im Saarland mit 646 aus. Es folgen Rheinland-Pfalz (641) und Bayern (635). Am wenigsten Autos je 1.000 Einwohner gab es Anfang dieses Jahres in den Stadtstaaten Berlin (334), Bremen (427) und Hamburg (435).

Im Vergleich zum Vorjahr gab es in fast allen Bundesländern einen Anstieg. Einen Rückgang verzeichneten die Statistiker lediglich in allen drei Stadtstaaten sowie in Hessen, wo die überdurchschnittliche Pkw-Dichte leicht von 623 auf 622 zurückging. In Bayern blieb die Pkw-Dichte unverändert.

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